Pferde. u. Kinder Organisation
im Pine Ridge Reservat, Süd Dakota USA.


>>all info in english<< http://www.horse-and-children.org
Web Page der Pferde- u. Kinder Org. erstellt und wird bearbeitet von Andreas Baumann


In deutsch
Lakota Horsemanship Organisation:
Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc:


Foto: v. Ivonne Staudenmayer.

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Birgit und Alexander Lüll sind die ehrenamtlichen Betreuer und Organisatoren für die Lakota Horsemanship ,
Wopila für Eure großartige Unterstützung. Kontakt also ab sofort in allen Fragen zur Horsemanship an Birgit Lüll:
Horsemanship@andreac.de

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Postkartensets
mit Bildern von den Ritten zu Gunsten der Horsemanship. Vorschau unter
Unterstützungs Möglichkeiten s.u.!
https://www.youtube.com/watch?v=KKQd8TooV-A
update zum Little Big Horn Ritt von mit einem Interview mit Wendell W. Yellow Bull von Andre Louis. (Youtube Video)

>> Worum es geht <<

>> Über uns <<

>> Kontakt <<

>> Spendenstand Termine, Infotage uvm.>>

>> Spenden u. Unterstützungs Möglichkeiten.<<

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1. Teil der Erzählung von Wendell Yellow Bull
zum Big Horn Horse Ride 2015 !!!

>>Little Big Horn Horse Ride 2014<<

Artikel: Davis und sein Pony Ate Tanka 2012

>> Danksagungen <<

>>FLYER<<
pdf Datei

Wopila, für Eure Spenden !!!!

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2015:

2015 konnten wir die Lakota Horsmanship bei den Ritten, Ausflügen und Workshops mit 19.657,45 Euro unterstützen. Dies war auch nur Dank Ihnen/Euch möglich. Lila pilamaya ye

Der Horsemanship Kalender 2016 sind ausverkauft. Wopila

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2014:

2014 konnten wir die Lakota Horsmanship bei den Ritten, Ausflügen und Workshops mit 18.383,48 Euro unterstützen. Dies war auch nur Dank Ihnen/Euch möglich. Lila pilamaya ye

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Erlebnisberichte von 2014

Erlebnisbericht geschrieben von Birgit 2015
PDF Datei in deutsch

Erlebnisbericht gerschrieben von Nadja 2015
PDF Datei in deutsch

Erlebenisbericht geschrieben von Ivonne 2015
PDF Datei in deutsch

Erlebnisbericht geschrieben von Tanja 2014
Pdf Datei in deutsch

Erlebenisbericht 2014 von Roland . mit der Lakota Horsemanship
PDF Datei in deutsch !!!

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Bericht von Wendell Yellow Bull über seinen Deutschland Besuch 2012
PDF Datei
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>>NEWS 2013<<
Bericht 2013, von Daniel Peek über den Besuch bei der Lakota Horsemanship

>>NEWS 2012 <<

Ältere News und Infos s. unten

>>NEWS 2011 <<

>> NEWS 2010 <<

>> NEWS 2009 <<

>> NEWS 2008 <<
- ältere News s.unten-
>>Begegnungsberichte mit Fotos 2004 - 2007 <<
Eigene Eindrücke, Berichte u. Fotos von Leuten aus Deutschland mit der
Lakota Horsemanship Organisation in USA

>> IRS << word doc 08

>>> Bilder v. 04 bis 06 <<

>> Vollmacht <<

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Weitere bzw. ältere Infos:
>> News 05 u.06 <<
-Junioren-Luftgewehrschützen-Programm <<
>> NEU: Artikel 06: <<
"Auf dem Weg in eine neue Freiheit: zurück zu den Wurzeln"
>> Bs. Little Big Horn Pferde Ritt Infos, Ablauf und Kosten <<
>>NEWS 2006 Pfeil- und Bögen <<
>> Newsletter 04 <<
(1,1 MB .doc datei)

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Im Gedenken an einen lieben Freund, der am 17.01.2008
von uns ging, Peter du wirst immer in meinem Herzen sein.

Great Spirit,
Who send the wind and the white snow from the north,
to make the creation clean and pure.
Tunkashila, make me clean and pure in my heart,
that I may accept your sight and judgement,
Please take care of my dear friend, Peter Werner,
for which I give thanks with all my heart



Liebe Freunde der "Lakota Horsemanship",

ab den 12.09. 2015 könnt Ihr den neuen Kalender der Horsemanship für 2016 bestellen.
Die Kosten liegen bei 12,50 Euro zzgl. Porto u.Versandkosten.
Der Kalender ist wieder im Format DIN A4 quer mit Spiralbindung.

Die Bezahlung erfolgt wie gehabt per Vorabüberweisung.

Informationen zum Gesamtbetrag und die Kontoverbindung erhaltet Ihr nach Anfrage per e-mail bei:

Birgitt Fiederle: birgitt.fiederle@web.de
(das doppel TT bei Birgitt ist kein Schreibfehler!!

Der Reinerlös (Verkaufserlös abzüglich der Herstellungskosten) geht wie immer zu 100% a
n die "Lakota Horsemanship Org.".

Hier der Link zur PDF Datei - Vorschau

Herzliche Grüsse,

Andrea Cox

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Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

( To bring back the Horse and the Child Incorporation )
(Das Pferd und das Kind wieder zusammen bringen.)
(Lakota Horsemanship Organisation)
(Lakota Reitkunst Organisation)

>>We are  Lakota. We are not Cowboys, we are Horsemen.<<

( O-Ton: Mel Lone Hill,  ehemaliger  Vize -Stammespräsident  der Pine Ridge Indian Reservation
und Mitglied der Organisation Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Inc.)


Die Sioux bzw. Lakota gelten  als die besten Reiter, sowie Pfeil- und - Bogen
Schützen. Beides ist in ihrer Tradition tief verankert. Die Arbeit und das
Zusammenleben mit den Pferden, sowie das Aufleben alter traditioneller Werte
sollen den jungen Indianern zur Wiederfindung ihrer eigenen Identität verhelfen.

Ziel dieser Organisation ist es, Kindern und Jugendlichen durch verschiedene
Programme die  Rückführung zur  eigenen Kultur  zu ermöglichen und sie
dadurch vor Alkohol- und Drogenmissbrauch zu bewahren.

Die meisten Familien auf dem Pine Ridge Reservat sind von Alkohol, Drogen
und Gewalt geprägt. Für die indianischen  Kinder und Jugendlichen ist es
schwer diesem Teufelskreis zu entfliehen und an eine hoffnungsvolle Zukunft
zu glauben. Schulerziehung und medizinische Versorgung sind lückenhaft.

Die beiden Vorstandsvorsitzenden Wendell Yellow Bull und Shorty Brewer v
ersuchen seit Jahren durch großes Engagement zusammen mit den Mitgliedern
der o.g. Lakota Horsemanship den Kindern und Jugendlichen ihres Volkes zu helfen,
den richtigen Weg zu finden.


Beispiele:

Chief Ride, Crazy Horse Memorial Ride, Little Bighorn Ride, Laborday Ride und
Sobriety Ride und Si Tanka Ride.


Herr Brewer ist Initiator des Crazy Horse Memorial Rides im Juni.  Der 
fünftägige  Ritt wird seit Jahren  im Juni unter der Leitung 
spiritueller Führer von Fort Robinsion (dort wurde  1877 der legendäre
Lakota Häuptling Crazy Horse ermordet) bis Pine Ridge mit mehr als 100
Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt. Er dient  der  Rückführung zur ihrer
eigenen Identität und Kultur und als Schutzmaßnahme vor Alkohol und Drogen.

Eine weitere Aktion für Jugendliche ist der  Sobriety Ritt, welche im Juli 
durchgeführt wurde. Die Kinder wurden bewusst  mit ihren Pferden durch White Clay
geführt, einer Grenzgemeinde die vorrangig aus Holzhütten besteht, welche fast 
ausschließlich dem Verkauf von  Billig-Alkohol dienen. Die Teilnehmer des
Sobriety Ritts hielten dort demonstrativ an, um zusammen mit den Kindern für
die vielen betrunkenen Indianern zu beten, die vor den Hütten lagen.

Verschiedene Workshops mit Kindern und Jugendlichen sind bereits durchgeführt
worden, regelmäßige  Woodcrafting Kurse,  Kräuterexcursionen, u.a. mit dem
Wild Life Biologen Richard Sherman, sowie mehrtätige Wilderness Camps
sind geplant. Wahrend der Wintermonate wurden verschiedene Workshops für die Jugendlichen durchgeführt wie z. B. Halfter anfertigen, Bilderrahmen aus Holz,
Besuch einer Landwirtschaftsausstellung in Rapid City mit Übernachtung und
Essen und Kinobesuch.

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Über uns:

Pine Ridge, Süd-Dakota


Die Pine Ridge Indianer-Reservation liegt im südwestlichen Teil des Bundesstaates Süd-Dakota. Sie ist die Heimat der Oglala, der Familien von Red Cloud, Little Wound, American Horse, Man afraid of his Horses, Loneman und Crazy Horse, die alle indianische Reiter waren.


Die Pine Ridge Indianer-Reservation umfasst viele naturbelassene Areale, wie die Badlands und die 70 Meilen entfernten Black Hills (Paha Sapa), die von den Oglala wegen der von ferne gesehen schwarzen Silhouetten der Hügel so genannt wurden.

Die Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi ist eine gemeinnützige Organisation, die die Reitkunst auf der Pine Ridge Reservation, fördert.

Die Organisation bietet benachteiligten Kindern, eine Chance mit Pferden zu arbeiten oder bei Pferdeveranstaltungen teilzunehmen.

Die Organisation ist in einem kontinuierlichen Prozess, um Reitkunstprogramme zu entwickeln, welches Kinder ermutigen soll, sich persönlich herauszufordern, und mit anderen zu arbeiten, als ein Team.

Die gemeinzügig Organisation „SWnWA.“ wurde von einer Gruppe Menschen mit unterschiedlichem biographischen Hintergrund ins Leben gerufen. Ihr Vorsitzender Wendell Yellow Bull ist früherer Polizei-Offizier.

Er berichtet: „Ich begann mit Jugendlichen der Klassen 5 bis 8 in Schulen im Rahmen der D.A.R.E.( Drug and Alcohol Resistance Education) auf der Pine Ridge Reservation zu arbeiten. Später nahm ich an kulturellen Pferderitten teil, wie etwa den Little Bighorn- und dann auch den Crazy Horse-Gedenkritten.“


Der Schatzmeister William „Shorty“ Brewer ist ehemaliger Polizei-Offizier und war 2 mal Vize Präsident der Oglala Nation. Er züchtet auch Pferde und arbeitet eng mit den Jugendlichen aus den Vorstädten von Pine Ridge zusammen, wo die Jugend unter städtischem Einfluss steht. Einige hatten noch nie Gelegenheit, ein Pferd zu reiten. Sie werden in eher lockerer Weise dahin geführt, städtische Reiter zu sein, doch sie besitzen Mut und Ausdauer, das Reitertraining durchzustehen.

Das Mitglied Eugenio White Hawk arbeitete als Polizei-Offizier über 17 Jahren, hier auf der Pine Ridge-Reservation. Seit Jahren macht er es sich zur Aufgabe, die ursprünglichen kulturellen Pferde-Wettbewerbe wieder ins Leben zu rufen, die die Oglala nutzten, um ihre reiterliche Kunstfertigkeit zu verbessern, die ihr Volk seit je für die Jagd und für die Verteidigung brauchte. Im Jahr 1992 war er einer der Mitbegründer des Little Bighorn – Gedenkrittes.

Das Mitglied Bryan Dean ist Rancher auf der Pine Ridge –Indianerreservation. Die meist Zeit seines Lebens hat er Pferde trainiert und gezüchtet. Er stellte der Jugend von Pine Ridge das Reiter-Training vor. Bryan und seine Familie beteiligten sich auch am Crazy Horse – Gedenkritt.

Das Mitglied Bennet Serria ist früherer Rodeo-Teilnehmer und hat sein eben lang mit Pferden gearbeitet. Er ist ausgebildeter Veterinär-Techniker. So besitzt er auch die nötige Qualifikation für die Reiter-Fertigkeiten, die er denjenigen, die mehr über den Umgang mit Pferden erfahren wollen, kostenlos vermittelt. Auch er beteiligt sich an den Gedenk-Ritten.

Mel Lone Hill, traditioneller Häuptling der Oglala Nation, ist ständiger Begleiter der SWnWA. Organisation auf ihren Ritten.

Der Name „Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi“ wurde von den Mitgliedern des Vorstandes mit “Pferd und Kind wieder zusammenbringen“ ausgesucht. Es ist ein langer Name, und einige Mitglieder haben noch Schwierigkeiten mit der Aussprache.

Als sich die Organisation als „nicht gewinnorientiert“ festlegte, wurde vergessen, in die englische Übersetzung das Wort „heilig“ aufzunehmen. Doch war der Vorstand damit einverstanden, da ihnen selbst die Bedeutung bekannt ist. Zumal Übereinstimmung darüber bestand, welche Vision sie alle mit diesem Namen verbinden: Pferd und Kind wieder zusammenzuführen, um den spirituellen und den körperlichen Anteil von Mensch und Pferd wieder in Beziehung zueinander zu bringen.

Die Vorstandsmitglieder überlegten und erzählten jeder auf seine Weise, wie jedem von ihnen das Wissen über sich selbst und über seine Herkunft aus dem Leben geschwunden war. Sie stellten übereinstimmend fest, dass viele unterschiedliche Kulturen auf die Jugend Einfluss nähmen. Es sei ein langer Prozess der Selbstbesinnung nötig, eine natürliche Beziehung zur Welt von heute wieder herzustellen. Die wöchentliche Radio-Pferdeshow im Radiosender KI.L.I (die Stimme der Oglala Nation) steht in erster Linie, um diese Beziehung wieder
neu zu schaffen.

Die Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi unternahmen im Mai 06 einen Ausflug in die Manderson- Gemeinde, um die eigene Herstellung von Pferde-Zaumzeug zu erlernen, sodass jeder Jugendliche es für den Gedenkritt benutzen kann. Dieser Zaumzeug-Workshop gibt ihnen eine Möglichkeit, eigenes Zaumzeug für die Teilnahme an diesen Ritten selbst herzustellen. Inzwischen gibt es Pferde, die von ihren Besitzer den jungen Reitern zur Verfügung gestellt werden, doch es mangelte bisher an der nötigen Ausrüstung. Nun aber, mit einem Zaumzeug, kann er oder sie zumindest ohne Sattel an einem Ritt teilnehmen.
(Bilder dazu finden Sie unter dem Link Bilder)

Außerdem wurden verschiedene Workshops mit den Kindern und Jugendlichen bereits durchgeführt sowie regelmäßige Holz Handarbeit Kurse, Kräuterexkursionen, mit dem Wild Life Biologen Richard Sherman, sowie mehrtätige Wildnis Camps, erste Hilfe Kurse, Ausflüge. uvm.

Wir, der Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Aufsichtsrat hat Frau Andrea Cox bevollmächtigt, in unseren Interesse um Spenden zu bitten sowie Geschenke und Hilfen von den Menschen aus Deutschland entgegen zu nehmen.

Der Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Aufsichtsrat ist Ihnen sehr dankbar und schätzt Ihre Spenden, Geschenke und Hilfen an die Organisation sehr.

Wendell W. Yellow Bull

(Präsident)

Bild unten: Wendell Yellow Bull

Bild unten.traditioneller Häuptling: Mel Lone Hill

Bild rechts: Shorty William Brewer:

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Auf dem Weg in eine neue Freiheit: zurück zu den Wurzeln

Indianer- Horsemenship Organisation in Süd-Dakota fördert ihre Jugendlichen

Pine Ridge, South Dakota / USA (pew) Großes Engagement bei der Förderung ihrer Kinder und Jugendlichen zeichnet eine vor Jahren gegründete Non- Profit Corporation, eine gemeinnützige Vereinigung der Lakota (Sioux) in der Pine Ridge Reservation in Süd-Dakota aus. Unter der Leitung der beiden Vorstandsvorsitzenden Wendell Yellow Bull und Bam Brewer kümmert sich die „Lakota Horsemenship Organisation“ darum, Kinder und Jugendliche ihres Volkes vor den Gefährdungen durch Alkohol und Drogen zu bewahren, indem sie ihnen die Möglichkeit geben mit Pferden zu arbeiten, reiten zu lernen und sie auf diesem Weg zu alten Reittraditionen zurückzuführen. Ein Bemühen, das durchaus von Erfolg begleitet ist, jedoch stark abhängt von Spenden, die es ermöglichen, Projekte zur Prävention auch in Zukunft zu verwirklichen.

„Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi“ (Lakota), auf Deutsch: „Pferd und Kind zusammenführen“. Unter diesem Namen haben die Mitglieder der Lakota Horsemenship ihre Vereinigung gestellt, mit deren Hilfe sie Kinder und Jugendliche in der Sioux-Reservation Pine Ridge vor dem gefährlichen Abdriften auf die Alkohol- und Drogenschiene bewahren wollen.

Zugleich werden die jungen Indianer wieder zurückgeführt zu ihren traditionellen Wurzeln, zu denen den Lakota und den meisten anderen Indianervölkern seit Ende des 19. Jahrhunderts der Zugang systematisch verwehrt wurde. Nach dem berüchtigten Massaker an rund 300 wehrlosen indianischen Menschen im Dezember 1890 am Wounded Knee- Bach in Süd-Dakota brach der Widerstand der Prärie-Indianer gegen die weißen Eindringlinge endgültig zusammen. Eingepfercht in die Ghettos öder Reservationen und abgeschnitten von ihren alten Traditionen, machten sich bei vielen Stämmen Verzweiflung und Resignation breit. Was blieb war die Flucht in die tödliche Scheinwelt des Alkohols und anderer Drogen - für Jahrzehnte ein Teufelskreis.

Doch setzte in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Umdenken ein. Führende Vertreter des Sioux-Volkes erinnerten sich bei ihrer Suche nach Auswegen aus der Hoffnungslosigkeit wieder ihrer alten Traditionen und der spirituellen Sicht einer Einheit der Welt und ihrer Lebewesen. Seither hat man insbesondere bei der indianischen Jugend Erfolge damit, ihre uralten kulturellen Wurzeln freizulegen und neu zu beleben. Die Gründer der Organisation „Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi“ nutzten dabei ihre Liebe zu den Pferden, die den Indianern stets geblieben war. So nimmt man seit Jahren regelmäßig an „Memorial Rides“, Gedenkritte, teil, bei denen an wichtige Ereignisse oder hervorragende Persönlichkeiten erinnert wird. So initiiert Bam Brewer alljährlich im Juni einen fünftägigen Ritt zu Ehren des großen Oglala-Kriegers Tasunka Witkó, dessen Lakota - Name von den Amerikanern sehr oberflächlich als „Crazy Horse“ übersetzt wurde. An diesem Ritt nehmen seither stets mehr als 100 Jugendliche teil. Begleitet werden sie während dieser fünf Tage von spirituellen Führern, von denen die jungen Reiterinnen und Reiter in Sitten, Sprache und Gebräuche ihres eigenen Volkes unterwiesen werden.

Übers Jahr verteilt werden auch Workshops, Exkursionen und Kurse in alten Kulturtechniken angeboten und genutzt, die den jungen Menschen sinnvolle Alternativen bieten, um sie vor einem Abgleiten zu bewahren. Die in den Kursen hergestellten traditioneller Gebrauchs- und Kunstgegenstände werden zum größten Teil verkauft und dienen zur mit Finanzierung für neue Kurse, Ausflüge und Ritte. Natürlich sind all diese Bemühungen mit Kosten verbunden, die von den Organisatoren nicht allein aus eigenen Mitteln aufgebracht werden können.

Man ist auf Spenden angewiesen, die von Freunden der Indianer aus aller Welt willkommen sind. Frau Andrea Cox aus Mannheim wurde vom Aufsichtsrat der „Lakota Horsemenship“ bevollmächtigt, im Interesse dieser Organisation um Spenden zu bitten sowie Geschenke von Menschen aus Deutschland für die „Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi“ Incorporation entgegen zu nehmen.

Nähere Informationen vermittelt Andrea Cox unter Tel. 0621 – 801116 oder E-Mail: info@andreac.de oder www.andreac.de

Das Spendenkonto der Organisation, die von der Menschenrechtsorganisation „Gesellschaft für bedrohte Völker“(GfbV) gefördert wird, lautet:

GfbV Stichwort: Pferdeprojekt

Konto-Nr. 7400201 BLZ: 200 100 20

Postbank Hamburg

Kontakt Adresse in USA:

Post Adresse:

Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

Wendell W. Yellow Bull

P.O. Box 839

Pine Ridge, South Dakota, 57770

USA

Konto in USA:

Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

First National Bank Gordon Nebraska,

BLZ: 104102 781 Kto: 566144.

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INFOS & KONTAKTADRESSEN:

in Deutschland

in USA s.unten:

Ratsmitglieder der Organisation::

Vorsitzender : Wendell William Yellow Bull

Vize Vorsitzender : William Brewer

Finanzverwalter: William Brewer

weitere Mitglieder: Eugenio White Hawk, Bryan Deans, Mel Lone Hill, Bennett Sernia

Kontakt in USA:

Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

Wendell Yellow Bull

P.O. Box 839

Pine Ridge, South Dakota

57770 USA

Spendenkonto USA

Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

First National Bank Gordon Nebraska

BLZ: 104102781

Konto. Nr.566144


Ansprechpartnerin in Deutschland:

Andrea Cox

Im Wirbel 65

in 68219 Mannheim

Tel: 0621 - 801116

Handy: 01621348098

E-Mail: info@andreac.de

Spendenkonto Förderverein für bedrohte Völker (FfbV:

Stichwort: Pferdeprojekt

Postbank Hamburg

Int. Bankverbindung

IBAN: DE89 2001 0020 0007 4002 01

Swift - BIC: PBNKDEFF

Bis 200 Euro gilt der Beleg als Spendenbescheinigung.

Wenn Sie mehr als 200 Euro spenden möchten und eine
Spendenbescheinigung benötigen - geben Sie bitte Ihren Namen und
Ihre Adresse auf dem Überweisungsbeleg mit an. Damit die FfbV sie
Ihnen zuschicken kann. Die Spendenbescheinigungen werden jedes Jahr im
Januar- Februar an die Spender verschickt.

Danke für Ihr Interesse und wie die Lakota sagen

Lila Pilamaya – Vielen Dank.

2012:

Zum erstemal zu Besuch in Deutschland:
Wendell W. Yellow Bull und William Glenn (Shorty) Brewer
http://www.youtube.com/watch?v=7JMQVJSxEDY
youtube Video von dem ITF 2012 in München
http://www.youtube.com/watch?v=IGfaGlxq4Og
youtube Viedeo von dem ersten Frankfurt Powwow

Danke an alle Unterstüzer die es möglich gemacht haben, Wendell und Shorty nach Deutschland zu holen. Wopila. Es war ein schönes Fest der Begegnung in München wie auch in Frankfurt und Mannheim. Danke das Ihr alle gekommen seid.

Eure Dankbare Andrea

Außerdem:
Presse Artikel von dem Besuch im Lakota e.V. Biker Club 2012
in PDF Datei
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Neues von der Lakota Horsemanship,
Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc.

Erzählung von Wendell W. Yellow Bull Sr. Maza Su
Teil 1
Teil 2
Teil 3

Si’Tanka Wokikusuye Horse Cultural Ride
in PDF Datei in deutsch Übersetzung v.Astrid Karsch Wopila

Fortsetzung Teil 2 folgt:

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Außerdem jedes Jahr:

Kulturelle Veranstaltungen

Diese Veranstaltungen starteten auch in diesem Jahr 2011 mit dem 12. jährlichen Ritt zu Ehren unserer Häuptlinge, des “Honoring our chiefs ride” auf der Standing Rock Reservation Fort Yates, North Dakota. Außerdem gibt es wieder Erste-Hilfe-Trainings während des gesamten Monats Mai zur Vorbereitung auf die Pferderitte, weiter geht’s im Juni:

Crazy Horse Ritt: im Monat Juni, Video aus www.youtube.de s.u.,
http://www.youtube.com/watch?v=Pody6Yn9-mk&feature=related

Little Big Horn Ritt: im Monat Juni,
Bateland Traditional Horse Events: im Monat Juli,
Sobriety Ritt: im Monat August während des Oglala Lakota Nation Pow-wow,
Big Foot Ritt – Wounded Knee Ride im Monat Dezember

Dazwischen gibt es immer nach Möglichkeit Workshops mit den Kindern sowie Reittraining. Spendenkonto Förderverein für bedrohte Völker: Ffbv: WICHTIG : Stichwort: Pferdeprojekt, Konto-Nr: 7400201; BLZ: 200 100 20;
Postbank Hamburg;
hier die Bankdaten für Auslandüberweisungen:
IBAN: DE89 2001 0020 0007 4002 01; BIC: PBNKDEFF

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2013

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

auch dieses Jahr 2013 waren wir in der Lage die wichtige Arbeit der SWnWA Inc. mit den Kindern und Jugendlichen mit der stolzen Summe von 17.579.76 Euro, insgesamt: 22.831,61 US Dollar zu unterstützen. Dies war nur durch Eure großzügige Unterstützung und Spenden möglich. Ganz herzlichen Dank dafür. Ein ganz besonders herzlichen Dank an unsere monatlichen Spender, durch Eure regelmäßigen Spenden konnten die Gründungsmitglieder der SWnWA Inc. genauer ihre Vorhaben mit den Kids and Youth planen. Wopila Tanka dafür.

Damit die SWnWA Inc. auch im Jahr 2014 erfolgreich mit den Kindern arbeiten kann, bitten wir Euch weiterhin um Unterstützung. Nur mit Eurer Unterstützung können sie weitermachen und die Kinder und Jugendlichen fördern.

Ein ganz herzliches Dankeschön,
Eure Andrea

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2012
Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

auch dieses Jahr 2012 waren wir in der Lage die wichtige Arbeit der SWnWA Inc. mit den Kindern und Jugendlichen mit der stolzen Summe von 15.012,43 Euro, insgesamt:19.268,83 US Dollar zu unterstützen. Dies war nur durch Eure großzügige Unterstützung und Spenden möglich. Ganz herzlichen Dank dafür.
Eure Andrea
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2011

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

auch dieses Jahr 2011 waren wir in der Lage die wichtige Arbeit der SWnWA Inc. mit den Kindern und Jugendlichen mit der stolzen Summe von 10.041,18 Euro, insgesamt: 14.215,05 US Dollar zu unterstützen. Dies war nur durch Eure großzügige Unterstützung und Spenden möglich. Ganz herzlichen Dank dafür.
Eure Andrea
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NEWS 2010

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

auch dieses Jahr 2010 waren wir in der Lage die wichtige Arbeit der SWnWA Inc. mit den Kindern und Jugendlichen mit der stolzen Summe von 7.871,67Euro, insgesamt: 10.801,78 US Dollar zu unterstützen. Dies war nur durch Eure großzügige Unterstützung und Spenden möglich. Ganz herzlichen Dank dafür.

Eure Andrea

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26.Dezember 2010

Fotos

in englisch/ in deutsch (abschnittsweise) übersetzt von Andrea Cox

Bridger, South Dakota: The Si’ Tanka Wakiksuyapi Ride had a late start around 10:00 am, a light breakfast of soup and donuts. A elder Francis “Chubbs” shouting Lakota word “Wana” “We are ready” circle-up, the youth began to form the sacred circle, preparing for the jounry leave to next stop, four corners. Which is were two road that meet each other to form a cross and four corner, it is in middle of no where. No man land.

Bridger, Süd Dakota. Der Si`Tanka Wakiksuyapi Ritt, hatte einen verspäteten Start um ca. 10 Uhr vormittags, nach einem leichten Frühstück mit Suppe und Donats. Ein Älterer, Francis „Chubbs“ rief das Lakota Wort „Wana“ „Wir sind soweit“ bildet den Kreis, die Jugendlichen begannen den heiligen Kreis zu bilden, sie bereiten sich auf die Reise vor bis zum nächsten Stop, four corners. Wo die Straßen auf einander treffen, so dass sie ein Kreuz bilden, es ist in der Mitte von nirgendwo. Niemandsland.

It was a fogged and over cast day’s a bit cold, but all were determined to get on the way to the next stop. The word was given the scout left ahead of the main group. The young and old left shout out a cry of joy and began moving in southerly direction.

Es war ein nebliger und beschlagener Tag, ein bisschen kalt, aber alle waren entschlossen, auf dem Weg zur nächsten Station durchzuhalten. Das Wort wurde an den Scout gegeben, der links vorne die Hauptgruppe leitete. Die Jungen und Alten ließen einen kurzen Schrei der Freude hören und setzten sich dann in Bewegung, Richtung Süden.

A reflection: The night before, an elder Last name “High Hawk” who told of how his grandfather had fled on foot, after the Wounded Knee Massacre along with other children they travel during the night and sleep during the day. He asked that, the youth to continue with the Wounded Knee Si’ Tanka Wakiksuyapi Ride. He told that his time on the Mother Earth, is limited, he may be here next year, or he may not be.

Ein Rückblick: Die Nacht zuvor, ein Älterer, sein Nachname is “High Hawk” erzählte uns wie sein Großvater nach dem Wounded Knee Massaker zu Fuß floh, mit anderen Kindern, sie flüchteten in der Nacht und am Tag schliefen sie. Er bat die Jugendlichen den Wounded Knee Si `Tanka Wakiksuyapi Ritt vorzuführen. Er sagte, seine Zeit auf Mutter Erde ist begrenzt, er wird hier sein nächstes Jahr, oder er wird es nicht sein.

This first day is a forty mile horse trek, there will be no horse trailers following this first day, it will be hard on the young, as well as the old. It is the spirit within oneself to finish this first day.

Der erste Tag ist ein vierzig Meilen Pferdetrek, bei diesem ersten Tag wird kein Pferdetrailer folgen, es wird schwer für die Jugend, wie auch für die Alten. Es ist der Geist in uns selbst, diesen ersten Tag zu überstehen.

Now for the support staff our trek, is the same trek, but mobile, we are going on ahead to make the camp for the riders who will be tried and hungry. They will be cold, we look at the highway it is icy and cover with wet snow, we have an obstacle before us it is a very high inclined, “grade”.

Nun für die Unterstützer unseres Trecks, es handelt sich um den gleichen Treck nur mobil, wir fahren voraus um das Lager für die Reiter herzurichten, die müde und hungrig sein werden. Ihnen wird kalt sein, wir schauen den Highway entlang der eisig und mit nassen Schnee bedeckt ist, wir haben ein Hindernis vor uns ist es ein sehr steil ansteigender "Hügel".

So, we have to start to give each other space so we can make a high speed run to build momentum to reach the top. Now, once we reach the top of the incline, we must travel on a very long gravel road and we are told by others, who were listening to the radio, they heard that the main highway system are closed. Whether they are closed or not we are determined to make the camp.

Also, wir begannen uns gegenseitig Raum zu geben, damit wir sicherstellen können, dass jeder viel Schwung holen kann um mit viel Geschwindigkeit den Gipfel erreichen zu können. Jetzt nachdem wir den Gipfel erreicht haben, müssen wir eine sehr lange Schotterstraße entlang fahren und uns wurde von anderen, die Radio hörten mitgeteilt, dass das Hauptstraßennetz geschlossen sei. Ob sie geschlossen sind oder nicht, wir sind entschlossen, das Lager zu errichten.

We are waiting and it is dark and getting very cold, word is send out via radio to check on the rider, one of the coordinator Vina White Hawk inform Delores Yellow Bull send someone. She send Wendell Yellow Bull and William Brewer. We make contact and inform that the riders are 1.7 miles out, I could see the steam that the horse are producing as they are riding in the group. Now they are at camp, as always we have the camp set up, and food is being prepared.

Wir warten und es ist dunkel und es wird sehr kalt, das Wort wurde über das Radio ausgesendet um Ausschau zu halten nach den Reitern, eine Koordinatorin Vina White Hawk informierte Dolores Yellow Bull jemanden los zu schicken. Sie schickte Wendell Yellow Bull und William Brewer. Wir stellten den Kontakt her und informierten die anderen, dass die Reiter 1,7 Meilen entfernt sind. Ich konnte den Dampf sehen, den die Pferde produzieren, wenn sie in der eisigen Kälte in der Gruppe reiten. Nun sind sie im Lager angekommen und wie erwartet, haben wir für sie das Lager hergerichtet und Essen vorbereitet.

As they enter the camp, you can heard the youth and elder riders shouting out, an old Lakota war cries, for me, it was an echo from the past, warriors, who have returned home. A young man said “ I made it” he showed sign of being tried, but a sense of accomplishment, that he finish the first day. A young woman spoke that it was a little warm near the Cheyenne River, but once they reach the top, it became cold, so she prepared her mind to complete the journey. Toksa

Als sie das Lager erreichten, hörten wir die Jungen und Älteren Reiter Schreie ausrufen, einen alten Lakota Kriegsschrei, für mich war es ein Echo aus der Vergangenheit, Krieger, die zurück, nach Hause kehrten. Ein junger Mann sagte: Ich habe es geschafft“ Er machte ein Zeichen das er müde ist, aber mit dem Gefühl der Erfüllung, den ersten Tag geschafft zu haben. Eine junge Frau sprach, dass es ein wenig warm in der Nähe der Cheyenne River war, aber sobald sie die Spitze erreichten, wurde es kalt, so bereitete sie ihre Gedanken auf die Reise vor diese zu vervollständigen. Toksa

Maza su: Wendell W Yellow Bull

Badlands

travel day

Maza su Wendell Yellow Bull

Davis Yellow Bull 7 Jahre

zweiter Tag: english - deutsch
in englisch/ in deutsch (abschnittsweise) übersetzt von Andreas Baumann

Four Corner: somewhere in South Dakota 12-24-10 , It is in the morning, Delores and I are up at 5:00 am, we are more excited than Davis Yellow Bull , This is Davis; first day that, he is going to ride his horse name “slick” on the Si’ Tanka Wakiksuyapi Ride.

“Four Corner” 24.12.2010 im Nirgendwo von South Dakota. Delores und ich sind seit 5:00 wach und wir sind noch aufgeregter als unser Enkel Davis Yellow Bull. Heute ist der erste Tag an dem er mit seinem Pferd “Slick” am Si’ Tanka Wakiksuyapi Ritt teilnehmen wird.

The first daylight appears in the east, there are young people walking to the corral to fetch their horses. The word is sound by our Lakota Elder Francis Thunder Hawk “Circle-up”, which is just said, to let everyone know, it is time to fetch your horse and get ready to ride for the day.

Das erste Tageslicht erscheint im Osten und einige der Jungen fangen ihre Pferde auf der Koppel ein. Der Lakota Älteste Francis Thunder Hawk ruft “Sammelt euch” um zu verkünden, dass es Zeit wird, die Pferde zu holen und sich fertig zu machen für die heutige Etappe.

During the night, in casual conversation a Lakota Elder William Jumping Eagle “told of his story, that he and his children, who are grown now, they have travel to Bridger, South Dakota each year. This 2010 year, will be his 25th year on Si ‘Tanka Wakiksuyapi Ride. But, now that his children have grown and they have families of their own, so they have the responsibility to provide for their families. So now, he is taking his grandchildren and a few young men, who travel and accompany him with him to Bridger, now.

Am Abend hatte der Älteste William Jumping Eagle noch beiläufig erzählt, daß er und seine inzwischen erwachsenen Kinder jedes Jahr nach Bridger South Dakota kommen. Heuer ist es das 25. Mal, daß sie am Si ‘Tanka Wakiksuyapi Ritt teilnehmen. Nun da seine Kinder eigene Familien haben, die sie versorgen müssen, kümmert er sich um seine Enkelkinder und einige junge Männer die ihn dieses Jahr nach Bridger begleiten.

The Cooks are up early to prepare the breakfasts meal, there are youths starting open fire pit, the generator began to roar producing power for the coffee pot and a light. You can hear the horses began to move about in the corral. It is cold, yet there is no wind, which makes air warm to the face. Now the sun only breaks for only for moment; to let us know it time to awake and it disappears as the snow and fog move onto the Dakota prairie. Now it began the individual mind focus the remembrance and spiritual ride.

Die Köche sind schon früh auf um sich um das Frühstück zu kümmern. Einige Jugendliche haben ein offenes Feuer entzündet und der Generator macht Lärm während er Strom für unsere Kaffemaschine und die nötige Beleuchtung liefert. Man kann hören wie sich die Pferde auf der Koppel bewegen. Es ist kalt aber es herrscht kein Wind, so daß einem die Luft im Gesicht geradezu warm vorkommt. Die Sonne lässt sich nur für einen Moment lang blicken um uns zu wecken und weicht dann wieder dem Schnee und Nebel, der erneut in die Dakota Prärie zieht. Die richtige Stimmung um in sich zu gehen und sich geistig auf den kommenden Ritt vorzubereiten.

Delores starts to prepare skillet bread for the Roast Beef, Which was purchase, to make sandwich for the riders. As, we start to get Davis ready, he gets’ up and put his warm clothing on, said he is going to get his horse.

Delores kümmert sich um das Kastenbrot für die Roast Beef Sandwiches für die Reiter. Außerdem mussten wir Davis aufwecken, damit er sich für den Ritt fertig macht. Er zog seine warme Kleidung an und sagte, ich hole mein Pferd.

Reflection: I remember last year 2009, I traveled alone and there was a terrible snow storm, and I was sleeping in the truck, which was the extent of my worries. But with Delores, who traveled with me this year. She has to dialysis five times a day, by placing fluids into her body and it cools her body down, I have to keep the truck heater, during the breaking down of this camp. So, the truck will be warm for her, when she dialysis as we are traveling to the next camp. For me, I think, that Delores in her own way, makes her sacrifices and giving her prayers for the Riders. it is sense of being a riders and doing her part.

Ein Rückblick: Ich erinnere mich an letztes Jahr 2009, als ich alleine reiste und während eines schlimmer Schneesturm schlief ich in meinem Truck um den ich mir ebenfalls Sorgen machte. Aber dieses Jahr ist meine Frau Delores mit mir. Sie muß 5 mal täglich an die Dialyse und das kühlt sie aus, daher muss ich die Heizung im Truck laufen lassen während wir das Lager abbrechen. Im Auto wird es also warm sein, wenn sie auf dem weg zu unserem nächsten Lager wieder eine Dialye vornehmen muss. Ich denke Delores Teilnahme ist ihr Beitrag und sie betet für die Reiter. So trägt sie wie ein jeder ihren Teil bei.

It is time to circle-up and prepare for the journey to the Big Foot Pass, Davis has left, to join the riders. I can see a worried look on Delores face, so I break-down camp as quickly as I can, I can hear the song is sung and prayers are offered to the Great Spirit “Wakan Tanka” for a safe journey.

Es ist an der Zeit sich zu versammeln und die Reise zum Big Foot Pass zu beginnen. Davis ist schon los zu den anderen Reitern. Ich sehe besorgte Blicke bei Delores also breche ich das Lager so schnell es geht ab. Ich höre dabei zu, wie gesungen wird und Gebete an “Wakan Tanka”, den grossen Geist gerichtet werden, um für eine sichere Reise zu sorgen.

The Horse Riders have left, So we started to go, as we are moving down the road, there is trouble a horse trailer is not able make it to the top. They have horse trailer unloaded and are walking horse down from the hill. The truck and Horse trailer are slowly put by another vehicle down the hill. It gets struck again, we help by hooking a tow chain to back of the truck and we put it out of being struck along with another truck. Now we are moving to the next location.

Die Reiter sind nun weg und als wir uns ebenfalls auf den Weg machen, die Straße runter kommen wir an einem Pferdehänger vorbei, der nicht weiter kommt. Also müssen alle Pferde raus und geführt werden. Der Hänger und das Auto werden schließlich von einem anderen Truck abgeschleppt. Das Fahrzeug bleibt dann erneut liegen und wir müssen es mit vereinten Kräften mittels einer Abschleppkette herausziehen. Endlich geht es weiter zum nächsten Zwischenlager.

The next stop is at a road side location near the Big Foot Pass, we have stop there and to our surprise Davis is there. He told us, that he rode for a while, but his hands got very cold. We told him that is how it is on this ride, and assured him there will others days that he will be able to ride.

Der nächste Halt ist ein Ort an der Straße nahe dem Big Foot Pass. Wir halten dort und zu unserer Überraschung ist unser Enkel Davis bereits dort. Er erzählt uns, dass er für eine Weile ritt, aber seine Hände dann furchtbar kalt wurden. Wir sagen ihm, dass das eben so sei auf diesem Ritt und auch noch andere Tage kämen an denen er wieder reiten könne.

They have arrived and take a short lunch, and rest for awhile, before, they start out for the Big Foot Pass, Davis leaves with them and it is good, this is his choice and we as parent we give him that honor and respect for his decision. There will be an older rider, who will look out for him, like most, there were older riders, who look out for them. They too, started with short rides, work themselves to ride all the way.

Die anderen kommen und essen und rasten für eine Weile bevor es zum Big Foot Pass weitergeht. Davis reitet mit ihnen und wir Eltern respektieren seine Entscheidung. Ein älterer Reiter wird nach ihm schauen. So ist das ja in der Regel, die Großen sehen nach

Den Jüngeren, auch sie haben ja mal klein angefangen.

We are going for food and fuel for the Big Foot Pass Camp, as we return; we find our granddaughter is by the camp fire, but no Davis, he is still on the journey.

Night fall, has come still no riders, yet we wait and finally, we can hear radio transmission. This is a sign, that the riders are very closes, we wait, a white truck puts, up they drop Davis off, he didn’t want to get off, but his horse was way behind and they load his horse and him.

Wir gehen einkaufen – Benzin und Essen für den Big Foot Pass und bei unserer Rückkehr treffen wir unsere Enkelin am Lagerfeuer aber keinen Davis. Er ist noch immer unterwegs. Die Nacht bricht herein und noch immer sind die Reiter nicht da. Wir warten und hören auf einmal Nachrichten per Funk. Das ist ein Zeichen, dass die Reiter nun schon recht nahe sein müssen. Ein weißer Truck bringt schließlich Davis. Er war mit seinem Pferde weit zurückgeblieben und so hatten sie ihn und das Tier aufgeladen und hierhergebracht.

Delores, begins to cooks chili for our camps young riders and she feeds them, I think that it Delores way to give to the riders. We start to settle down for the night, it will be Christmas in the morning.

Delores kocht Chili für die Reiter und versorgt sie damit. Das ist ihr Beitrag, sich um die Reiter zu kümmern. Wir bereiten das Nachtlager – morgen ist Weihnachten.

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Text von Wendell W. Yellow Bull 2010 (in Deutsch übersetzt von Andrea Cox)

16. Dezember 2010

Pine Ridge Indianer Reservat. Die Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi, bereiten sich auf den Si Tanka Wakiksuyapi Gedenkritt vor.

Bereits heute am 16 Dezember 2010, das Standing Rock Reservat und Cheyenne River Reservat begonnen bereits den Pferdetrek von dem Old Sitting Bull Camp entlang dem Grand River, Nord Dakota.

Linus Grey Eagle, sagte es sind 34 Pferde und Reiter, die ihre Reise Richtung dem Pine Ridge Indianer Reservat angetreten haben zu der Wounded Knee Massacre Seite in der Nähe der Ortschaft Wounded Knee, Süd Dakota

Heute ist das Wetter sonnig aber kalt hier auf dem Pine Ridge Indianer Reservat, es sind noch Vorbereitungen in letzter Minute für den Pine Ridge Wounded Knee Massacre Ritt zu erledigen. Die Nachkommen von damals sammeln noch Pferde und Ausrüstungen ein. Die Sturmwarner sagten, es kommt ein Schneesturm in unsere Richtung, letztes Jahr der Sturm setzte uns sehr zu während des Gedenk Rittes.

Die Yellow Bull Ti`whe, beten für die Reiter, Toksa

Wendell W. Yellow Bull

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Original in englisch von Wendell W.Yellow Bull Dezember 2010

Pine Ridge Indian Reservation: The Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi; Prepare for the Si ‘Tanka Wakiksuyapi Memorial Ride.

Already today, December 16, 2010, The Standing Rock Reservation and Cheyenne River Reservation Descendants have started their horse trek from Old Sitting Bull Camp along the Grand River, North Dakota.

Linus Gray Eagle “said that there are 34 horse riders” that are traveling in the direction of the Pine Ridge Indian Reservation to the Wounded Knee Massacre Site located near wounded knee South Dakota.

Today the weather is sunny but cold here on the Pine Ridge Indian Reservation, there

are last minute details for the Pine Ridge Wounded knee Massacre Descendants they are gather horses and equipment. The storm watchers their word, that there is a snow storm coming our way, last year, the snow storm hit very while on the Wounded knee Memorial Ride.

the Yellow Bulls Ti’wahe, send Prayers for these riders. Toksa.

Wendell W Yellow Bull

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NEWS

NEW´S NOVEMBER 2010

Neues von der Lakota Horsemanship Organisation Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc. Nov. 2010 Bericht von Wendell W. Yellow Bull Sr.

Pine Ridge, South Dakota: Die Lakota Horsemanship Organisation („Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc“) organisierte einen Notfallkurs für akute Herz-Kreislauf-Beschwerden im „Millie Horn Cloud Gedächtnis-Haus“ in für Reiter und Mitglieder der Red Cloud-Gemeinde.

Dieser Kurs beinhaltete das Training von Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kreislaufkollaps und Herzstillstand, welche z.B. bei einem Sturz oder infolge einer Erkrankung auftreten können. Meist sind es dann Familienmitglieder oder Nachbarn, die in einem solchen Notfall Erste Hilfe leisten müssen.

Wer zu Pferd unterwegs ist, befindet sich oft in unerschlossenen, dünnbesiedelten Gegenden und ist in solchen Situationen auf sich gestellt. Da wir alle Teil unserer relativ großen Gemeinschaft sind, ist es auch durchaus wahrscheinlich, dass wir mit solchen Notfallsituationen konfrontiert werden.

Der Notfallkurs für die „Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Horsemanship“ und die Red Cloud-Gemeinde wurde vom Kursleiter Chris Burton, Vertretern der Feuerwehr und der Rettungsstelle des Oglala Sioux Stammes durchgeführt.

Wir als aktive Mitglieder der “Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi” möchten allen danken, die die Lakota Horsemanship unterstützen. Wopila. Mit Ihrer und Eurer Unterstützung werden wir weiterhin solche Kurse und Trainingsmaßnahmen für Reiter und Gemeindemitglieder anbieten können.

Und obwohl für den weiteren Ausbau des „Millie Horn Cloud Gedächtnis-Hauses“ noch weitere Mittel benötigt werden, (mehr darüber unter www.andreac.de ) war es doch bereits so weit hergestellt, dass wir diesen Kurs im Gebäude durchführen konnten. Dies war für uns ein denkwürdiger und schöner Tag.

Mit den besten Wünschen,

vielen Dank

Blessing to all Wopila

President SWnWA: Wendell W Yellow Bull

Dieser Kurs war auch als Vorbereitung zum Wounded Knee Gedenkritt 2010 durchgeführt worden.

Ihre Hilfe – Unterstützen Sie die Lakota Horsemanship Org. SWnWA“

Spendenkonto Gfbv: Stichwort: Pferdeprojekt, Konto-Nr: 7400201, BLZ: 200 100 20,

Postbank Hamburg

Danke an Astrid Karsch für die Übersetzung.

Bilder von Wendell Yellow Bull s. unten

Im Millie Horn Cloud Building

Kursleiter Chris Burton, Vertreter der Feuerwehr und der Rettungsstelle des Oglala Sioux Stammes

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NEW`S Juni 2010

Artikel von Wendell Yellow Bull Sr.

Lakota-Name: Maza Su, auf Englisch: “Bullet”

Hau kola’s und Verwandte in Deutschland und Europa,

zuallererst möchte ich all jenen in Deutschland bzw. Europa herzlich die Hand schütteln, die uns bei unserer Arbeit für die Kinder der Lakota unterstützt haben. Die Spenden für die Lakota Horsemanship, „Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Inc, helfen uns dabei, zwei heilige Wesen zusammenzubringen. Die Kinder dieser Erde, die unsere Zukunft sind und gleichzeitig die Bewahrer der Erinnerung an unsere Gesellschaft - sie können unsere Zukunft gestalten, zum Wohl aller Menschen auf dieser Erde.

Genau dies tun wir mit Hilfe der Spenden unserer Verwandten in Deutschland und Europa für unsere Pferderitte, wir bieten Kindern und Pferden die Möglichkeit, in der freien Natur zusammenzukommen. Ganz besonders möchte ich ein Wopila (ein Dankeschön) sagen an Andrea, ihre Familie und ihre Freunde, die ihre Zeit und Energie für die Lakota Horsemanship opfern.

Kulturelle Veranstaltungen mit Pferden 2010

Diese Veranstaltungen werden während des 11. Jährlichen Rittes zu Ehren unserer Häuptlinge, des “Honoring our chiefs ride” auf der Standing Rock Reservation Fort Yates, North Dakota vom 25. bis 31. Mai 2010 stattfinden.

Erste-Hilfe-Training: während des gesamten Monats Mai zur Vorbereitung auf die Pferderitte

Crazy Horse Ritt: im Monat Juni

Little Big Horn Ritt: im Monat Juni

Bateland Traditional Horse Events: im Monat Juli

Sobriety Ritt: im Monat August während des Oglala Lakota Nation

Pow-wow.

Big Foot Ritt – Wounded Knee Ride im Monat Dezember

In den vergangenen Monaten haben wir die Programmpunkte für die Jugendlichen vorbereitet und weiterentwickelt. Dazu benötigten wir die Hilfe unserer Ältesten, die uns geholfen haben, die Anatomie des Pferdes in der Lakota-Sprache zu beschreiben.

Wir werden unterstützende Medien entwickeln, die sowohl den Jugendlichen als auch den älteren Teilnehmern die Verwendung der Begriffe in der Lakota-Sprache veranschaulichen.

Zusammen mit unseren Rettungssanitätern haben wir ein Angebot zum Erste-Hilfe-Training sowohl für unsere jungen als auch für die älteren Teilnehmer entwickelt, so dass dieses Wissen im Notfall zur Verfügung steht und angewendet werden kann.

Sincerely

Wendell Yellow Bull

(President

Übersetztung von Astrid Karsch! Danke Astrid :-)

“Honoring our chiefs ride” auf der Standing Rock Reservation Fort Yates, North Dakota vom 25. bis 31. Mai 2010

Bilder von Wendell Yellow Bull Sr.

Links im Bild Wendell Yellow Bull Sr. Maza Su.
Reisetag von Pine Ridge South Dakota nach Bull head South Dakota.

Pferde werden auf den Ritt vorbereitet.

Bull Head Communnity Building. Herr One Horn erzählte den Reitern etwas über die Geschichte und über Häuptling Rain in the Face. Es wurden Gebete gesprochen und Reiter und Pferde gesegnet.

Diese Reiter sind hier auf dem Weg von Bull Head nach Little Eagle,South Dakota, mit einem Stop auf der Grabseite in der Gegenf von Bull head Villiage.

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NEWS

Juni 09

Liebe Unterstüzer und Unterstüzerinnen,

Auch dieses Jahr 2009 waren wir in der Lage die wichtige Arbeit der SWnWA Inc. mit den Kindern und Jugendlichen mit der stolzen Summe von 8.572,47Euro, insgesamt: 12.706,52US Dollar zu unterstützen. Dies war nur durch Eure großzügige Unterstützung und Spenden möglich. Ganz herzlichen Dank dafür, besonders an unsere monatlichen Spender, Damit die SWnWA Inc. auch im kommenden Jahr erfolgreich mit den Kindern arbeiten können, bitten wir Euch weiterhin um Unterstützung. Danke

Eure Andrea

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NEWS

Juni 08

Liebe Freunde und Unterstützer,

nach meinem diesjährigen Besuch im Reservart möchte ich Euch neues
von der SWnA Inc. berichten.

Mein Aufenthalt im Pine Ridge Reservat, war sehr interessant und informativ.
mit Höhen und Tiefen. Wir führten interessante Gespräche mit den
Gründern der Horsemanship.Wir hielten ein Meeting in Pine Ridge
am 22. Juni mit Wendell Yellow Bull,(Präsident der Non Profit Org.)
Bamm (Charles) Brewer, (ehem. Vize Präsident der Org.)Shorty (William) Brewer,
(Vize Präsident der Oglala Nation und Mitgründer der Org.)
und Euginio White Hawk, (Rosi ehemalige Schriftführerin). Hauptthema war der bevorstehende
Crazy Horse Gedenkritt, sowie den Ende Juni stattfindente Little Bighorn Gedenkritt in Montana, sowie die Horsegames Ende Juli.


Der Crazy Horse Gedenkritt startete dieses Jahr am 2. Juni. Am 1 Juni versammelten
und campten die Crazy Horse Reiter in Fort Robinson Nebraska.
Am 2 Juni startete der Ritt von der Stelle, an der Crazy Horse am 5 auf den
6 Sept. 1877 ermordet wurde, in Richtung Chadron. Am 3 Juni ging der Ritt
weiter nach Beaver Vall, am 4. Juni fand ein day off statt, am 5 Juni ging der Ritt
weiter nach Pine Ridge. Nach Ankunft der Reiter startete das Veteranen Powwow.
Dieser Ritt ist für die Lakota von großer Bedeutung und es war schön, für 2 Tage in Fort Robinson dabei sein zu können. Der Lakota Elder Eli Tail, führte die Gebete
in der Lakota Sprache.
Der traditionelle Häuptling Mel Lone Hill begleitete und führte die jungen Reiter auf der gesamten Strecke. Ich war Dankbar kurzeitig dabei sein zu dürfen,
vor unserem Heimflug.


Durch Eure Spenden konnte die Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc.in 2007 Workshops durchführen wie z.B. einen Flötenworkshop, mit Wendell Yellow Bull, sie konnten einen Pferdetrailer kaufen. In diesem Trailer können 8 Pferde transportiert werden. Shorty übernahm den Transport und pendelte mehrmals hin und her mit dem Pferdetrailer von Pine Ridge nach Fort Robinson. Außerdem wurden Zelte
angeschafft und Verpflegung für den Crazy Horse Ritt 2008 konnte teilweise
übernommen werden.



80 Prozent der Crazy Horse Reiter waren Kinder und Jugendliche. Es war eine
Freude in all die strahlende Kinder Augen zu blicken, wenn sie mit den Pferden und Glücksschreie durch das Camp galoppierten und als der Ritt startete.
Hier dürfen sie auf ihre Traditionen, auf sich selbst und ihre Vorfahren stolz sein,
sie ehren, ja sie dürfen sein was sie sind „Lakota“ Horseman.

Ihr könnt Euch selbst einen Eindruck einholen, einen Ausschnitt von dem Ritt 2007 auf Youtube. Bitte den Lautsprecher anmachen:
http://www.youtube.com/watch?v=4eW9W9NfKIs

Ende Juni 08 wird der Little Big Horn Ritt stattfinden, auch hier werden Eure
Spenden zum Einsatz kommen, teilweise für Transport, Impfungen der Pferde und Verpflegung. Ende Juli 08, zu Ferienbeginn werden für die Kinder die Horsegames veranstaltet. Organisator ist Euginio White Hawk. Dies ist ebenfalls mit Unkosten
(1500 bis 2000 Dollar) verbunden, die durch Eure Spenden gefördert werden.
Es werden verschiedene Spiele mit Pferd und ohne Pferd veranstaltet und es gibt
kleinere Preise zu gewinnen. Diese Horsegames werden noch einmal Anfang
September 08 statt finden, vor Schulbeginn.

An dieser Stelle möchte ich im Namen der Lakota Horsemanship Org. Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc. ganz herzlich bei allen Spendern und besonders bei unseren monatlichen Spendern und Unterstützern bedanken, ohne Euch wäre das alles nicht möglich

– WOPILA –

Um die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft weiterhin erfolgreich fortführen zu können, bitten wir Sie/Euch um Unterstützung.

Ein monatlicher Spenden Beitrag auf das humanitäre Konto der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unter dem Stichwort: „Pferdeprojekt“ würde sehr viel helfen. Die Spenden werden zu 100 % an die Horsemanship weitergeleitet.

Vielen Dank – Lila pilamaya ye –

Andrea

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UNTERSTÜTZUNG

>> so können Sie helfen.<<

Geldspenden

Sachspenden

weitere Möglichkeiten
z.B. durch den Kauf der hier aufgeführten Postkarten Sets, Aufkleber und Handarbeiten

Was geschieht mit den Spenden

Was nicht möglich ist

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GELDSPENDEN:

Wie schon in "Worum es geht - oder in - über uns " erwähnt wurde, ist die Horsemanship eine Non Profit Organisation. Wie viele andere gemeinützige Organisationen in den US Indianer Reservaten, ist auch die Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi auf die Großzügigkeit und Hilfe von Menschen außerhalb des Reservats angewiesen.

Ein monatlicher Dauerauftrag auf das GfbV Spenden Konto, egal in welcher Höhe, ob 5,- oder 10,- Euro was auch immer Sie geben können oder möchten, (s.unten) würde SEHR, SEHR VIEL helfen.

Jede noch so kleine Spende hilft. Je mehr regelmäßige Spenden kommen um so mehr Kinder- und Jugendlichen können sie auf ihre Ritte wie den Crazy Horse Ritt oder Little Big Horn Ritt u.a. mitnehmen, verpflegen und betreuen. Außerdem können sie mit regelmäßig zur Verfügung stehenden Spenden mehr planen, organisieren und mit den Kindern u. Jugendlichen unternehmen.

Um diese Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in Pine Ridge weiterhin erfolgreich fortführen zu können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

Spendenkonto in Deutschland:

Spendenkonto Förderverein für bedrohte Völker:

WICHTIG : Stichwort: Pferdeprojekt

Postbank Hamburg

IBAN: DE89 2001 0020 0007 4002 01

BIC: PBNKDEFFxxx

Bis 200 Euro gilt der Beleg als Spendenbescheinigung.

Wenn Sie mehr als 200 Euro spenden möchten und eine
Spendenbescheinigung benötigen - geben Sie bitte Ihren Namen und
Ihre Adresse auf dem Überweisungsbeleg mit an. Damit der Verein sie
Ihnen zuschicken kann. Die Spendenbescheinigungen werden jedes Jahr im
Januar- Februar an die Spender verschickt.

Konto in USA:

Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

First National Bank Gordon Nebraska,

Rt: 104102 781 Acct: 566144.

134 N Main St

Gordon, NE 69343

USA

Tel: 001 308-282-0050

Achtung:

Spendenbescheinigungen aus USA werden in Deutschland nicht anerkannt.

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-SACHSPENDEN -

- Pferdezubehör jeglicher Art: Sättel, Halfter bis zu Medizin, Salben und Pflegeprodukte

- Camping Zubehör: Zelte, Schlafsäcke, Campingbesteck, Rucksäcke, Decken uvm.

- Bastelmaterial für die Kinder und Jugendlichen für Workshops.

- Erste Hilfe Sets

- Schulmaterial, Stifte, Schreibblöcke, Malbücher uvm.

- Auch zu Weihnachten und Ostern würden sich die Kinder und Jugendlichen
über Geschenke aus Deutschland freuen.

Bedenken Sie bitte, dass das verschicken der Sachspenden sehr hohe Kosten
(Porto) mit sich bringen. Bitte nicht an mich senden, sondern direkt an die
Organisation in USA.

Die Post Adresse in USA:

Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

Wendell Yellow Bull

P.O. Box 839

Pine Ridge, South Dakota

57770 USA

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weitere Möglichkeiten
NEU:
Karten-Set mit Motiven der Lakota Horsemanship

Wunderschöne Postkarten Sets, zu Gunsten der Lakota Horsemasnhip, Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Ind. Als PDF Datei zum einsehen:

Preis 10,- EURO für das 5er Set zuzüglich Versandkosten

Bitte direkt per E-Mail an Birgitt Fiederle wenden (birgitt.fiederle@web.de), die sich freundlicherweise wieder um den Verkauf kümmert.

Die Einnahmen aus dieser Aktion gehen natürlich wie immer vollumfänglich an die Lakota Horsemanship!

Wopila

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Stickers - Aufkleber

zu Gunsten der Lakota Horsemanship Org. Stück 2,- Euro zzgl. Porto u. Versand.
Durchmesser 10,5 cm. E-Mail: info@andreac.de

Durch den Kauf der hier aufgeführten Handarbeiten
(jede Schmuckstück ist ein Unikat und ist nur 1 mal erhältlich)

Es sind immer nette Geschenkideen dabei oder falls ihr liebe Freunde oder Eure Familie überraschen möchtet oder Dich selbst :-) es wird für jeden etwas hübsches dabei sein und außerdem tuest du was Gutes und unterstützt mit dem Erwerb unsere Projekte.
Wopila Tanka.


Pueblo Kette

AAnnemonique spendetet diese schöne Pueblo Kette, die sie bei Hoels Indian Shop erworben hat. Mindest Spende hierfür wären 125,- Euro. Isleda cross by Greg Lewis-Laguna Pueblo. 54 cm L u. v. Hals bis zum Anhänger, es ist auch möglich die Kette doppelt so lang zu tragen, da sie variabel ist. Der Anhänger ist 8 cm Lang. Die Kette ist wunderschön und ein ganz besonderes Stück. Danke an dieser Stelle an Annemonique für ihre großzügige Spende. Wopila tanka


weitere Ketten:

Das fertigen der Ketten habe ich im Pine Ridge Reservat gelernt
Alle Stücke nur einmal erhältlich.

verschiedene Knochenketten.

Andrea

Kontakt: bitte per e-mail: info@andreac.de
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Sie können uns auch unterstützen, indem Sie unsere
Flyer bei mir anfordern, oder ausdrucken und verteilen oder auslegen.


Was geschieht mit den Spenden:

- Die Gelder fließen u.a. in mehrere Gedenkritte im Jahr.

Crazy Horse Gedenkritt,
Little Big Horn Ritt, Sobriety Ritt, Laborday Ritt, Big Foot Ritt u.weitere Ritte.
2 x im Jahr finden Horsegames statt, bei den die Kinder Preise gewinnen können. Die Kosten für die Ritte u. Horsegames beinhalten: Benzin Kosten um die Kinder an die jeweiligen Orte zu bringen, sowie Transportkosten der Pferde, Verpflegung
der Kinder u. Pferde sowie Impfungen der Pferde
(nötig z.B. bei dem Montana Ritt - Little Big Horn)

außerdem finden

- verschiedene Kurse statt: Erste Hilfe Kurse, Pflanzen und Kräuter Kurse, u.weitere Kurse. Die Kosten: Kursgebühren, Verpflegung, Benzin Kosten u. Material.

weiter fließen die Spenden in:

- Workshops - z.B. Halfter fertigen, mit Holz arbeiten um Bilderrahmen
herzustellen, Ketten basteln, Malen, traditionelles Kunsthandwerk fertigen z.B. Federn besticken uvm. Die Kosten: Benzin, Verpflegung, Material wie Holz, Leder, Perlen, Werkzeug für die jeweiligen Workshops.

- Ausflüge - Fundays: Besuch eines Museums, einer Ranch, Kino Besuch, Rodeo Besuch, Powwows, Crazy Horse Memorial usw. Die Kosten:
Benzin, Verpflegung, teils Eintrittsgelder.

- Wochenendcamps sowie Überlebungscamps: Kosten: Benzin, Verpflegung, Ausrüstungen: Compass, Angelzubehör, Wasserbeutel, Taschenlampen, ebenso wie bei den Gedenkritten.

- Pflege der Pferde, die für die Kinder und Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden- wie z.B. Heu, Impfungen sowie Transportkosten zu den Ritten. -

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Was nicht möglich ist:

Aus finanziellen Gründen kann die Organisation keine Praktikumstellen

oder ähnliches anbieten.

Wenn Sie noch Fragen haben, schicken Sie mir eine E-Mail info@andreac.de

oder rufen Sie mich an Tel: 0621- 801116.

Vielen Dank im Namen der Organisation

lila pilamaya ye

Andrea

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Andrea`s Gathering-Days - informations Tage 2016:
sowie Info- Stand Termine
2016 s.unten:
(Termine werden regelmäßig aktualisiert)

Liebe Freunde,
die Vorträge sowie den Infostand machen wir ebenfalls ehrenamtlich.
.Mein Referenten Honorar sowie Spenden gehen zu Gunsten der Lakota Horsemanship Organisation SWnWA. Inc. und unserer ehrenamtlichen Projektarbeit
.

ich freue mich auf Euren Besuch :-)
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>>Info Stand Termine<<:

2016

mit Birgit und Alex Lüll

sowie weiteren ehrenamtlichen Helfern
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5. Schwarzwald Powwow in Unterkirnach

16. bis 17.April 2016

Schloßberghalle
Schlossbergweg 6
78089 Unterkirnach

Kontakt: Sabine Köpf

Telefon +49 176 5780 5953

E-Mail koepf.sabine@web.de

www.unterkirnach.de

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Indianer u. Trapperlagertreffen
am 01. Mai 2016

beim Schwarzpulvertunier des Schützenverein
Sersheim in 74372 Sersheim.

www.svsersheim.de

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Indian Week in der Westernstadt El Dorado Templin
in Berlin vom 05 bis 08. Mai 2016

http://www.eldorado-templin.de

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5. Frankfurt-Powwow

18. und 19.06.2016

Wo: Abenteuerspielplatz Riederwald
Kirschenallee
Frankfurt am Main
Kontakt:
ohn Leicher (Leiter des Abenteuerspielplatzes)

E-Mail: johnleicher@hawk-dancer-riederwald.de

weitere Infos zum Powwow unter:
http://www.powwow-kalender.de/kalender/frankfurt-powwow_12.html

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5. München AIRPORT Powwow
13 u. 15. August 2016
Wo:
Hausler-Hof
Garchinger Weg 72
85399 Hallbergmoos

weitere Infos zum Powwow unter:
http://www.powwow-kalender.de/kalender/munich-airport-powwow_12.html

Wir würden uns freuen, VIELE von EUCH dort zu sehen ;)

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>>Andrea`s Info- & Gathering Days<<:

NEUE Termine s. unten!

bei den von mir angebotenen Informationstagen wird ausführlich informiert über das Pine Ridge Reservat, von den alten Tagen bis heute und natürlich über die von mir ehrenamtlich begleiteten Projekte uvm.

Hallo ihr Lieben,

da nur noch selten Powwows oder ähnliche Events stattfinden, bei denen
ich die Möglichkeit habe über die Lebenssituation der Oglala Lakota
zu informieren und über unsere Projektarbeit, biete ich Information Tage an.

Die Infotage finden je nach Nachfrage statt und sind auf 5 Personen
pro Event begrenzt.

Ich habe dies mit Wendell W. Yellow Bull Sr. Maza Su besprochen, der dies mit Begeisterung absegnete und für sehr wichtig befindet, er wird per skype mit anwesend sein.

Falls Sie/Du Interesse hast und dabei sein möchtest, melde Dich bitte bei mir.

Mehr Infos zu den Info-Gathering Days nach Anfrage per E-Mail: info@andreac.de

Die nächsten Termine 2016 sind:

Sa. 12. März 2016 ab 14 Uhr.

Sa. 23.04. 2016 ab 14 Uhr.

Ich freue mich heute schon riesig auf Euren Besuch und auf die tollen und interessanten Gespräche mit Euch.

Alles liebe

Andrea

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Ältere Berichte:

Begegnungen mit der
Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc. Organisation

Bericht von Andreas Baumann 2007

Bericht von Meta und Edi Schroll 2006

Bericht von Birgit Klee (Juni 2006)

Bericht und Eindrücke von Gaby Usemann Begegnung 2004


Bericht von Meta und Edi Schroll

August 2006

Auf unserer Reise zu den Nationalparks und historischen Plätzen des Westens waren wir auch 6 Tage im Pine Ridge Reservat.

In der Singing Horse Trading Post nahe Manderson fanden wir einen guten Stellplatz für unseren Camper. Wir hatten großes Glück, denn in die Zeit unseres Aufenthalts fiel das große Powwow in Pine Ridge – ein einmaliges, farbenfrohes Erlebnis und „ Der Ritt gegen die Trunkenheit“,(Sobriety Ride) den die Horsemenship jährlich veranstaltet.

Mit Dolores, der Frau des Präsidenten der Horsemenship, Wendell Yellow Bull fuhren wir raus in die Prärie. Hier an einem extrem heißen (ca. 40°C) und staubigen Platz hatten die jungen Teilnehmer des Rittes die Nacht verbracht und machten sich und die Pferde nun bereit für den 3. und letzten Tag des Rittes.

Alle Reiter, Kinder und Jugendliche hatten sich im Kreis aufgestellt und hörten die Gebete auf Lakota und die guten Wünschen eines Ältesten für den bevorstehenden Ritt.

Wendell Yellow Bull ging anschließend mit Salbei zum räuchern zu jedem Pferd und Reiter. Die Stimmung war sehr feierlich und wir genossen es dabei sein zu können, trotz der großen Hitze, dem Wind und dem Sand im Mund und Augen.

Der Aufbruch war der Gleiche wie überall auf der Welt – ein paar übernehmen die Führung und stürmen voraus, ein großer Teil bildet die Mitte und ein paar mit Startschwierigkeiten, weil die Pferde bockten, den Schluss.

Die ca. 50 Reiter ließen erahnen welch große und stolze Reiternation die Lakotas einst waren. Sicher und stolz präsentierten sie sich auf ihren Pferden. Viele mit Sattel, einige nur mit Satteldecke und einige ohne Decke und Sattel. Aber alle beherrschten ihr Pferd gleichermaßen und saßen beneidenswert sicher auf ihrem Pferd.

Einige Stunden später warteten wir schon auf halber Strecke nach Pine Ridge irgendwo auf offener Prärie auf die müden und durstigen aber glücklichen und selbstsicher wirkenden jungen Reiter. Mit Jubel und Geträller stürmten sie auf uns zu.

Jeder bekam eine Flasche mit einem halben Liter Wasser, dass sich die Kinder mit ihrem Pferd teilten. Während der Rast ließen sie die Pferde von dem völlig verdörrtem Präriegras fressen. Kein deutsches Pferd würde dieses Futter akzeptieren.

Der Ritt ging quer über die Prärie bergauf und bergab ohne jeglichen Schatten und es wurde immer heißer.

Am Nachmittag ritten die erschöpften Reiter und ihre Pferde auf dem Powwow Platz in Pine Ridge ein.

Man konnte sehen und spüren wie stolz und glücklich sie alle waren nach 3 Tagen mit je 8 Stunden im Sattel ihr Ziel erreicht zu haben. Sie hatten Hitze, Wind, Durst Hunger und manche auch Schmerzen von Stürzen und kleineren Unfällen mit den Pferden ausgehalten und durchgehalten!

Das gibt diesen Kindern die durchwegs aus sozial sehr schwachen Familien kommen eine große Bestätigung und Selbstsicherheit. Die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und die Arbeit mit den Pferden wirken sich ohnehin positiv auf die körperliche und geistige Entwicklung junger Menschen aus.

Das sind gute Voraussetzungen um den täglichen Verlockungen von Alkohol und Drogen zu widerstehen.

Wendell Yellow Bull und andere Aktive der Horsemenship leisten vor und während des Rittes ebenfalls Großes. Die Organisation des Ritts und die Verantwortung für die Kinder und die Pferde werden sehr ernst genommen. Aber der Aufwand lohnt sich sehr.

Wenn man die Lakotakinder im Umgang mit den Pferden beobachtet, geht einem das Herz auf. Es machte uns als Beobachter glücklich. Wir empfanden große Freude und waren dankbar, dass wir dabei sein durften und sehen konnten wie Kind und Pferd eine wohl angeborene Einheit bilden.

Wir sind der Meinung, dass diese Organisation unbedingt unterstützt werden soll.

Meta und Edi Schroll

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Bericht von Birgit Klee (Juni 2006

Lakota Kids - proud and happy

Nicht jeden Tag, sieht man so glückliche Gesichter der Kids der Indian Reservation Pine Ridge. Die Menschen hier, haben es wahrlich nicht leicht. Sie haben mit Armut und den daraus resultierenden Folgen wie Alkoholismus, Gewalt und Kriminalität zu kämpfen. Jetzt denkt sicher jeder, dieses Problem gibt es überall. Stimmt !

Diese Menschen bekommen aber kaum Hilfe. Sie leben in ihrem eigenen Land in einem Reservat .Viel dringt da nicht nach außen !

Zum Glück, gibt es da Menschen, die sich zur Aufgabe gemacht haben ihnen mit viel eigenem Engagement zu helfen. So ist wohl auch die Lakota Horsemanship Organisation entstanden. Dieser Verein, der sich nichts in seine eigene Tasche steckt, hat sich zur Aufgabe gemacht den Kids und Jugendlichen eine Alternative mit Bezug auf ihre eigene indianische Identität wieder nahe zu bringen.

Bei einem Urlaub im Reservat, konnten wir dies live bei einer Horsemanship Veranstaltung miterleben. Wie man aus dem Namen Horseman entnehmen kann, wird dabei viel mit Pferden gemacht. Wir hatten das Glück und die Freude weit über 100 Kids bei dem jährlichen Crazy Horse Memorial Ride anzutreffen.

Dies ist ein Fünftageritt von Fort Robinson in Nebraska bis Pine Ridge in South Dakota.

Wir haben diesen Ritt gelegentlich für ein Stück im mitfahrenden Autoconvoi begleitet.Die Freude und ein gewisser stolz, spiegelte sich in den Augen der Kinder und Jugendlichen, die an diesem Gedenkritt teilnahmen. Es war schön ,fröhliche, unbeschwerte Kinder zu sehen und man wurde von dieseer Freude regelrecht angesteckt. Es hat mir großen Spass gemacht, die Ausgelassenheit und momentane Unbeschwertheit der Kinder auf einigen Fotos fest zu halten.

Es ist eine wunderbare Sache und doch mit vielen Schwierigkeiten verbunden, die die Horsemanship´s jedesmal zu lösen haben. Es ist immer ein finanzieller Akt, bei dem die vielen Ehrenamtlichen nicht nur großes Engagement einsetzen sondern auch finanziell einspringen. Um diese Events für die Kinder zu organisieren, fehlt es immer an Geld. Darum bittet die Horsemanship um Spenden , egal wie groß! Es sind nicht nur traditionelle Ritte,die von der Organisation gefördert werden. Es gibt auch Workshops, mit dem Hintergrund den Kids ihre eigene Kultur wieder näher zu bringen.

Wir wohnten während unseres Urlaubs bei Roswitha Freier in der " Singing Horse " Trading Post. Für uns eine wunderbare Lösung, die wir sonst mit unserem Zelt weg geflogen wären. Roswitha Freier, hat eine Blockhütte zu vermieten. Nichts für Verwöhnte aber für uns urgemütlich. Durch Roswitha Freier, haben wir auch von der Organisation und den stattfindenen Events im Reservat erfahren. Sie ist zufällig auch eine der Hauptengagierten der Organisation. Die Trading Post, ist eine gute Anlaufstelle, wenn man den Kontakt zu den Lakotas sucht.Wenn es Euch mal dorthin verschlägt,schaut ob Ihr die Möglichkeit habt, ein Pow Wow oder einen solchen Ritt zu sehen. Es spiegelt die Mentalität dieser wunderbaren Menschen wieder. Die eigentliche Liebe zur Natur kommt besonders in ihren Tänzen zum Audruck. Ich komm schon wieder ins schwärmen. ich hör jetzt auf.

Doch zum Schluß möchte ich noch bitten, wer Geld übrig hat, sollte ruhig etwas Spenden, der Lohn sind fröhliche, glänzende Kinderaugen, wenn auch nur für kurze Zeit, weil sie doch zu schnell wieder von der Realität eingeholt werden.

Es grüßt Euch herzlich Birgit Klee

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Bericht und Eindrücke von Gaby Usemann Begegnung 2004

Begegnung mit den Kindern und Jugendlichen der Lakota Horsemanship

Seit meiner frühen Kindheit suchte ich meine Vorbilder unter den Indianer Nordamerikas, unter jenen edlen und stolzen Menschen, die seit Jahrtausenden in verständnistiefer Achtung vor der Natur gelebt hatten und in deren Weltanschauung jene tiefe, unverklärte Wahrheit lag, die den natürlichen Vorgänge im ewigen Zyklus des Lebens, Sterbens und der Regeneration zu eigen ist.

Ich bewunderte die Indianer, weil sie im Gegensatz zu uns Europäern ihre Seelen frei hielten von der Gier nach Besitz und weil Tapferkeit, Mut, Ehrlichkeit, Bescheidenheit und Großmut zu ihren größten Tugenden zählten, die sie hingebungsvoll lebten, um den inneren Frieden der Gemeinschaft zu sichern und dem Gemeinwohl zu dienen.

Kein Wunder habe ich mir oft gedacht, dass die Indianer das Klischee vom sogenannten „Edlen Wilden“ bedienten, welches Karl May einst geschaffen und Hollywood ins Gegenteil verkehrt hat.

Während meines Aufenthalts im Reservat der Lakota Indianer in Pine Ridge/ South Dakota habe ich die Erfahrung gemacht, dass es damals wie heute Indianer gab, die diesem Klischee sehr nahe kommen.

Einer von ihnen war Tashunka witko, von den Weißen Crazy Horse genannt, jener legendäre Lakota Krieger, der diese Werte im seinem Kampf um das Land und die Freiheit seines Volkes wie kaum ein anderer gelebt hat und der nur deshalb zu einer Gefahr für die weiße Gesellschaft wurde, weil er in seinem Denken und Handeln der weißen Zivilisation samt ihrem Christentum weit voraus war.

Man hat mir oft geraten, mich von dem Klischee des edlen Indianers zu verabschieden und der Wirklichkeit ins Gesicht sehen – jener traurigen und trostlosen Reservatswirklichkeit, an der viele Indianer körperlich und seelisch zu Grunde gehen, weil sie statt selbst für ihre Familien sorgen zu können, auf die Almosen der amerikanischen Regierung angewiesen sind, die sie zu einem Dasein in Armut, Trostlosigkeit und Elend verurteilen.

Wie viele Indianerstämme Nordamerikas, so sind auch die Lakota das traurige Abbild des eines bis in unsere Tage geschundenen Volkes – eines großen und stolzen Volkes von Jägern und Kriegern, gegen die die Amerikaner bis ins zwanzigste Jahrhundert einem regelrechten Vernichtungskrieg geführt haben.

Ihres Landes, ihrer Lebensweise und Kultur beraubt, hatte man die an Leib und Seele längst gebrochenen Vorfahren der heutigen Lakota in staubig, trockene Reservate gezwungen, wo sie zu Hunderten an Hunger, Krankheit, Alkohol und durch die Waffen der weißen Soldaten starben. Mann hatte sie in die unfruchtbarsten Gegenden des Mittleren Westens verbannt – an Orte, wo kein Weißer überlebt hätte.

Doch Dank ihrer Tugenden, ihrer spirituellen Kraft, ihres Zusammenhalts und ihrem Glauben an den Spirit von Crazy Horse, haben die Lakota als Volk überlebt und mit ihnen die Werte und Traditionen ihre uralte Jäger und Kriegerkultur.

So wie einst Crazy Horse die Kinder der Lakota in den Werten und Traditionen seines Volkes unterrichtet hat, so tun es heute jene ebenso traditionellen wie fortschrittlichen Männer und Frauen der Lakota Horsemanship. Sie geben ihr Wissen um die alte Reitkunst der Lakota an die Jugend weiter und mit ihm die alten Tugenden und das Vermächtnis von Crazy Horse, der ihnen ein Leitbild ist. Alljährlich ehren sie diesen edlen und außergewöhnlichen Krieger mit dem Crazy Horse Memorial Ride nach Fort Robinson, wo er sich mit seinen Anhängern im Mai 1877 ergab und schon wenige Monate später, am 5. September, ermordet wurde. Die Weißen hatten Intrigen geschmiedet und sein eigens Volk gegen ihn aufgehetzt, was dazu führte dass er schon in jungen Jahren durch das Bajonett eines Weißen sterben musste.

Während unseres Aufenthaltes in Pine Ridge haben wir mit vielen Lakota gesprochen, für die Crazy Horse bis heute ein Held und ein Vorbild ist, weil er für die traditionellen Werte der Lakota und ihre Art zu leben steht, wo das Ansehen eines jeden daran gemessen wurde, was er zum Wohle aller beitrug.

Eines Tages erzählte uns Rosi Freier vom Crazy Horse Ride und von der Lakota Horsemanship, die sein Andenken in Ehren halten. Sie gab uns den Tipp, bei einem Pferderennen zu zuschauen, das die jungen Reiter der Horsemanship während des mehrtägigen Powwows in Pine Ridge veranstalten.

Wir fuhren also mit Lamoien Pulliams alten Pick up querfeldein über die Hügel, bis zu jener Stelle hinter dem Powwowgelände, wo das Pferderennen stattfinden sollte und parkten den staubbedeckten Wagen zwischen den bereits anwesenden Zuschauerautos, die nicht weniger staubig und Seite an Seite in einer der langen Linie auf der Kuppe eines der Hügel aufgereiht waren. Dem Beispiel der anderen folgend, kletterten wir auf die Ladefläche des Pick up, lehnten uns auf das Dach des Fahrerhauses und warteten geduldig auf die Akteure.

Es war ein heißer Samstagnachmittag im August 2004. Der allgegenwärtige Präriewind raunte mit geheimnisvoller Stimme über die Hügel und trieb die Wolken wie eine Herde fliehender Büffel über den weiten, tiefblauen Himmel. Während ich auf dem Wagen stand und über das schier endlose Grasland in die Ferne blickte, wurde mir bewusst, wie frei sich die Lakota in ihrem Land einst gefühlt haben müssen – so frei, dass sie für dieses Lebensgefühl nicht einmal ein Wort kannten, weil es für sie so selbstverständlich war, wie der Wechsel der Jahreszeiten, wie Sonne, Wind und Regen auf ihrer braunen Haut.

Wieder verfiel ich dem Klischee; wieder drängten sich mir Bilder auf von jungen, hochgewachsenen, schlanken und sehnig braunen Reitern, deren hüftlanges rabenschwarzes Haar im Wind wehte, während sie auf ihren Mustangs über die rollenden Hügel der Prärie stürmten. Es waren Bilder von vollkommener Schönheit, Bilder die den Augen und der Seele gut taten - Bilder eines Klischees - , das es angeblich so nie gegeben hat und das ich aus diesem Grund aus meinem Kopf verbannen sollte.

Doch dann brach Unruhe unter den Zuschauern aus und plötzlich wurde das Klischeebild vor meinem geistigen Auge greifbare Wirklichkeit. Ich sah eine Szenerie, die meine Phantasie nicht schöner hätte malen können. Eine Gruppe junger Reiter stürmte über die Hügel und verschmolz vor dem Blau des Himmels zu einer schwarzen Silhouette, wie sie die Blauröcke einst gesehen haben müssen, wenn unerwartet ein Trupp Krieger am Horizont auftauchte. In stürmischem Galopp ritten die jungen Lakota hintereinander in einer langen Reihe. Der Wind zauste in ihren pechschwarzen langen Haaren und in Schweif und Mähne der Pferde. Als sie den Fuß des letzten Hügels unter uns erreicht hatten, schlossen sie auf und ritten nebeneinander. Sie schwenkten die Arme und jubelten den Zuschauern zu, die ihnen auf die gleiche Weise mit den für die Lakota so typisch hohen und schrillen Tönen antworteten.

Als die jungen Reiter ihre Pferde vor uns zum stehen brachten, bemerkte ich, dass auch einige Mädchen unter ihnen waren. Viele hatten ihre Pferde mit den für Lakota typischen Zeichen bemalt. Einige Tiere hatten weiße Kreise um die Augen oder einen gelben oder weißen Handabdruck auf dem Hinterteil, andere wieder trugen eine Feder in der Mähne oder die Symbole von Hufen oder Libellen auf der Brust.

Zwar trugen die Kinder und Jugendlichen Jeans und T-shirt, aber es schien mir, als würden sie sich in ihrer Freude und ihrem Stolz hervorragende Reiter, eben Horsemen zu sein, durch nichts von ihren Altersgefährten vergangener Jahrhunderte unterscheiden und schon gar nicht von den Indianern meiner klischeeverhafteten Phantasie.

Ein Mädchen, ich glaube man rief sie, Vicky, zog die Aufmerksamkeit besonders auf sich. Zum einen war ihr braunes Pferd besonders schön und vielfältig bemalt, zum anderen führte sie ein noch sehr kleines Fohlen mit sich, das sich eng an die Mutterstute drängte.

Ich war so beeindruckt von dem Anblick der jungen Lakota auf ihren herrlich bemalten Pferden, dass ich ununterbrochen filmte, bis ein kräftiger Lakota mittleren Alters zu mir kam und mich fragte, was ich hier täte und warum ich die Kinder filmen würde. Offensichtlich tat er es zu ihrem Schutz und weil er ein gesundes Misstrauen gegen weiße Touristen hegte. Ich befürchtete schon, er würde uns von hier fort schicken, doch nachdem ich ihm erklärt hatte, dass wir Rosi’s Gäste seien und sie uns den Tip gegeben hatte, uns das Pferderennen anzusehen, wurde der Lakota zusehens freundlicher. Als wir ich ihm dann noch erklärte, das wir u.a. auch das Horsemanship finanziell unterstützen und erst heute Rosi fünfzig Dollar gegeben haben, für ihre Spendenaktion, mit der sie Vicky, der besten Reiterin die Teilnahme an einem Wettkampf außerhalb des Reservats ermöglichen wollte, entschuldigte er sich mehrfach, woraufhin ich ihm versicherte, dass ich sein Vorsicht gegenüber Weißen verstehen kann - schließlich tun die wenigsten Weißen etwas ohne dabei ihren Vorteil oder Profit im Auge zu haben.

Nach der Diskussion mit uns eröffnete der Lakota den Wettbewerb. Es gab verschiedene Disziplinen. Zuerst mussten die jungen Reiter in stürmischem Galopp eine Strecke abreiten und dabei erst einen, dann zwei und schließlich gleich mehrere Gegenstände vom Boden aufheben. Anschließend wurde es noch schwerer. Während zwei Reiter nebeneinander her preschten, ließ einer der beiden eine lederne Decke fallen, woraufhin bei aus dem Galopp heraus ihre Pferde wendeten und darum wetteiferten, das Leder im Vorbeireiten aufzuheben, bevor es der andere tat.

Dann folgte die Disziplin, bei der die Reiter während des Galoppierens seitlich vom Pferd sprangen, ein paar Schritte mitliefen, um sich gleich wieder auf den Rücken des Tieres zu schwingen. Die meisten ritten diese Disziplinen ohne Sattel. Eine weiteres Kunststück zeigten mehrere Jungen zwischen dreizehn und etwas älter. Sie stürmten Seite an Seite über die Prärie und wechselten mehrmals während des Ritts auf das Pferd des anderen.

Der Lakota erklärte uns, dass nun einige Wettbewerbe folgen würden, in denen Techniken gezeigt würden, die für die Krieger früherer Zeiten über Leben und Tod entscheiden konnten, wenn sie während eines Kampfes verletzt am Boden lagen. Bei dem ersten dieser Wettkämpfe lag jeweils ein Junge bäuchlings im Gras und erwartete seinen herbei stürmenden Kameraden, um sich genau im richtigen Moment hinter ihm auf’s Pferd zu schwingen und sich so in Sicherheit zu bringen. Danach folgte eine ähnlich Aktion, bei wieder einige Jungen wie verletzte Krieger im Gras lagen, während andere in schnellem Tempo herangeritten kamen und ein an einem Seil befestigtes breiteres Brett hinter sich her schleiften. Der im Gras Liegende musste nun den richtigen Moment abpassen, um sich im vorbei Reiten seines Gefährten mit seinem vorgetäuscht verletzten Bein, blitzschnell auf das Brett zu ziehen, so dass der ihn aus der Gefahrenzone ziehen konnte.

Zwischen den einzelnen Wettkämpfen gab es immer wieder Pausen, in denen fast jeder, vor allem aber die halbwüchsigen Jungen ihre ganz speziellen Kunststücke auf dem Pferderücken vorführten. Sie waren so sicher im Umgang mit den Tieren, dass es schien als wären sie mit ihnen verwachsen. Kraftvoll und geschmeidig hangelten sie sich im Galopp, einen Fuß in einer Schlaufe aus Pferdehaaren, die in die Mähne des Tieres geknüpft war, unter den Bauch des Pferdes, hingen an seiner Seite oder tauchten behänd auf der anderen Seite wieder auf, um gleich darauf wieder auf seinem Rücken zu sitzen oder während des Ritts auf und ab zu springen.

Es war unglaublich wie geschickt die jungen Lakota waren. Nach jedem geglückten Reiterkunststück, paradierten sie mit vor Freude blitzenden schwarzen Augen und in der stolzen Haltung eines Kriegers an der Reihe begeisterter Zuschauer entlang und genossen den Beifall des Publikums. Dabei gab es keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Die Freude am Reiten und am Umgang mit Pferden war ihnen allen ins Gesicht geschrieben. Mir schien, als wären sie in diesen Momenten wieder ganz Indianer und unwillkürlich kam mir der Gedanke, wie stolz und erfreut Crazy Horse über diese jungen Lakota wäre, in denen sein Vermächtnis weiter lebt und die nicht weniger horseman waren, als er.

Den Abschluss bildete das Pferderennen, dass über eine ziemlich lange Distanz ging und wie von den Zuschauern erwartet, von Vicky gewonnen wurde. Den Mienen der Jungen war anzusehen, dass der Sieg der weiblichen Konkurrentin an ihrem Stolz nagte. Doch sie respektierten, das sie die Schnellste war und signalisierten ihr mit Handzeichen und beiläufigem Schulterklopfen Anerkennung.

Die Veranstaltung endete wie sie begann, mit einem Klischee, das nach meinen Erfahrungen eigentlich keines ist – mit einer Gruppe junger Lakota, die mit schrillem Jubelgeschrei und langen wehenden Haaren, davon galoppierte, wie eine Horde stolzer und mutiger Krieger, die sich entschlossen jedem Kampf und jeder Herausforderung stellen.

Sie stürmten über die Prärie wie eine Herde ungezähmter Mustangs, deren Freiheitsdrang durch nichts zu zügeln war und wieder tat sich ein Vergleich zu Crazy Horse auf, von dem der Medizinmann Black Elk einst gesagte: „Er war wie ein wilder Mustang – frei an Körper und Geist und nichts und niemand wird ihn jemals brechen können.“

Etwas davon schien in diesen Jungen und Mädchen zu neuem Leben erwacht, denn sie schienen wieder stolz auf ihr Erbe und stolz darauf Lakota zu sein. Mit Hilfe ebenso traditioneller wie moderner Männer und Frauen werden diese jungen Lakota zu ihren Wurzeln zurück geführt und damit auf ein Leben vorereitet, in dem die Traditionen ihres Stammes fester Bestandteil des modernen Alltags sind.

Es ist Organisationen wie der Lakota Horsemanship zu verdanken, dass die großartige Kultur der Lakota trotz aller Widrigkeiten und negativen Einflüsse der westlichen Zivilisation nicht ausstirbt und auch in Zukunft an die kommenden Generationen weitergegeben werden kann.

Die Verantwortlichen wie der Kinder der Lakota Horsemanship tragen den Spirit von Crazy Horse in ihrem Herzen und es ist an uns, ihnen dabei zu helfen, dass er nicht stirbt, denn er ist die Seele dieses geschundenen Volkes.

Aus langjähriger Erfahrung kann ich versichern, dass jede noch so kleinen Spende, jeder Cent diesen Kindern direkt zugute kommt und ihnen hilft in ihrem immer noch andauernden Überlebenskampf in der weißen Welt.

Unterstützen sie die Lakota Horsemanship – lassen sie uns diesen großartigen Menschen etwas zurück geben - denn sie haben uns schon soviel von sich gegeben, so viele schöne Klischees, tapfere Helden, die unsere Vorbilder wurden und Träume, die uns durch unsere Kindheit und manchmal durch unser ganzes Leben begleiten.

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Lakol Oyate Kiwil Au

12. Juni 2004

Das Oglala Sioux Stammes Finanz Komitee

Liebe Mitglieder des Finanz Kommitees

Der Oglala Sioux Stammesrat hat den Beschluss gefasst, die
Lakol Oyate Kiwil Au als fördernde Organisation anzuerkennen .Um die kulturellen Aktivitäten , wie den für alle zugängliche Little Big Horn Horse Ritt zu fördern , sollten die Oceti Sakowin ( die sieben Rats Feuer )
die sich noch immer gegen die Zerstörung ihrer Lebensart ( Sprache und den Lakota Glauben, die uns von White Buffalo Calf Woman gelehrt wurden ) wehren, ausgezeichnet werden.

Wir bitten um finanzielle Unterstützung, um mit der Förderung des Little Big Horn Horse Rittes fortfahren zu können.

Die Little Big Horn Schlacht hat die Sichtweise der amerikanischen
Gesellschaft verändert. Sie hat bewirkt, dass die Amerikaner uns als menschliche Wesen ansahen, während Ihre eigene Armee geschlagen wurde.

Wir werden fortfahren, den Menschen der ganzen Welt zu zeigen,
dass sich die Lakota`s gegen die Zerstörung unserer Lebensweise weiterhin wehren werden.

Es gehört eine Menge Mut dazu, dass unsere jungen Leute neben
einem Nationalen Denkmal reiten, mit dem Wissen, dass die Armee der Vereinigten Staaten besiegt wurden von den Lakota, Nakota, Dakota, Cheyenne, Mandan und Arapaho Nationen.

So lange, wie die Lakota Nation den Little Big Horn Horse Ritt unterstützt,
so lange zeigen wir den Menschen der ganzen Welt, dass wir
( die Menschen der sieben Rats Feuer ) eine geschlossene /
eigene Nation sind.

Hochachtungsvoll

Chief Mel Lone Hill

Lakol Oyate Kiwil Au


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Ein kulturelles Ereignis

Lakol Oyate Kiwil Au

Der Little Big Horn Horse Ritt

( Die Schlacht am langen Gras )

Der Little Big Horn Pferde Ritt ist ein kulturelles Ereignis für die Menschen
der Oceti Sakowin. Wir als Menschen der Ebene ( Oyate ) ritten immer auf Pferden als eine Nation. Um den Vereinigten Staaten von Amerika zu
zeigen, das dies unsere Nation ist und wir haben das Recht als eine
Nation zu leben.

Der Little Big Horn Horse Ritt ist unseren Leuten den Oceti Sakowin und unseren Pferden gewidmet, die uns zur Schlacht brachten, um unsere
Nation zu verteidigen. Als die neue Welt eine Nation wurde, waren sie
verwirrt, wer wir waren, bis die Schlacht am Little Big Horn vorüber war, danach waren sie nicht mehr verwirrt, nicht mehr bezüglich der
Lakota Nation.

Heute, die jenigen die reiten, wir tragen eine große Verantwortung
für unsere Leute. Die Verantwortung, unsere Einheit mit unseren Hunka den Northern Cheyenne Nation und den Leuten der Oceti Sakowin,
wir müssen fortfahren der Welt mitzuteilen, das wir immer noch
als Nationen am leben sind.
Die Verantwortung, um unseren Generationen von heute und morgen
mitzuteilen, dass wir als eine Nation weitermachen müssen und das wir
standhaft bleiben müssen , um so gegen die Zerstörung unserer Kultur und
unserer Sprache zu kämpfen. Wir reiten mit der Sunka Wakan Oyate
(Die Pferde Nation) um unsere Art des Lebens zu erhalten.

Heute reichen die Lakol Oyate Kiwil Au den Gesuch des Budgets des
Little Big Horn Rittes ein. (Die Schlacht am langen Gras) Der Ritt ist
für alle zugänglich und wir hoffen dass die Oglala Lakota Nation damit die Erinnerung an unsere Krieger, die in der Schlacht am Little Big Horn
gekämpft haben, am leben erhält. Lasst uns nicht vergessen, die Krieger
und die Pferde zu ehren, die in der Schlacht ihr Blut für ihr Volk
vergossen haben. Wir, Menschen dürfen nicht unseren Respekt
als eine Nation verlieren, und wir müssen den Geist bewahren,
eine souveräne Nation zu sein, sonst wird sie verloren gehen.

Unsere eigenen Generationen denken nur an unsere Leute, als eine
Neuheitsidee um Indianer zu spielen nur wenn es notwendig ist.
Der wahre Geist ein Lakota zu sein aber ist, sich an die Menschen zu
erinneren, die Widerstand geleistet haben, gegen die Zerstörung unserer
Art des Lebens.

Unsere Geschichten und Lieder, ehren diese, die ihr Leben gaben,
und die die weiter kämpfen für unser Volk der Oceti Sakowin.
( die Menschen, der sieben Rats Feuer ). Lasst uns als Oglala nicht vergessen, den Respekt für unsere Krieger, unsere Nation und die Lehren der
Weißen Büffelkalbsfrau zu bewahren und den Little Big Horn Horse Ritt zu unterstützen.


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Reiseroute :

19.Juni :
Treffen / Sammeln der Pferde auf dem Rodeogelände, Pine Ridge South Dakota

20.Juni : Aufbruch von Pine Ridge, Rodeogelände.
Ankunft in Ashland, Montana

21.Juni : Abritt von Ashland Montana nach Lame Deer, Montana
25 Meilen, Beginn mit den Gebeten und Dankesliedern.

22.Juni : Aufbruch von Lame Deer, Pow Wow Gelände und Ankunft bei Tall Bulls, Busby Montana, 20 Meilen, Beginn mit den Gebeten und Dankesliedern.

23.Juni : Aufbruch von Tall Bull, Busby Montana und Ankunft im Little Big Horn National Park, Crow Agentur. Beginn mit den Gebeten und Dankesliedern. 37 Meilen.

24.Juni : Ruhe Tag bei Wilkinson von der Crow Agentur.
Ehrung der Cheyennes und der Gastgeberfamilie der Crow Agentur.

25.Juni : Tageszeremonie am Schlachtfeld von Little Big Horn.
Siegesfeier am Muddy Creek Pow Wow Gelände.

26.Juni : Rückkehr in die Heimat der Oceti Sakegowin.


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Budget

The Lakol Oyate Kiwill Au

Der Little Big Horn Ritt

( Die Schlacht am langen Gras )

Crow Agentur Montana

19-26. Juni 2004

  1. Pferde Transport: Die Pferde werden mit einem Semi Trailer und einem Individual Pferde Trailer transportiert.Die Lade Kapazität des Semi Trailers sind 40 Pferde Bleiben also noch 60 Pferde , die von Pine Ridge, South Dakota nach Ashland, Montana gebracht werden mussten.

     A.  Kosten des Semi-Trailer :

           Ladekosten : $ 250,00

           Kosten pro Meile : 2,50 pro Meile x 740 Milen = $ 1.850,00

           Komplettkosten des Semi-Trailers : $ 2.100,00

    

B.     Individueller Pferde Trailer :

Der Individuelle Pferdetrailer kann den Rest der 60 Pferde von Pine Ridge nach Ashland, Montana befördern. Das heisst, dass 6 Pferde in einen Trailer rein gehen.

Kosten für die Meilen : für 10 Fahrzeuge, die die Pferdetrailer und Ausrüstung ziehen.

Kosten der Meilen für 37,5 cent x 740 Meilen für 10 Fahrzeuge = $ 2.775,00

  1. Verpflegungskosten für die Tage : 19-26.Juni 2004 :

Es werden drei Mahlzeiten für 7 Tage von der Organisation zur Verfügung gestellt. Wir wären sehr dankbar für diese Kosten, da die meisten Familien schon  das möglichste zur Verfügung stellen, um den Ritt möglich zu machen.


7 Tage x 3 Mahlzeiten pro Person = 21 Mahlzeiten

Die Kosten für die Mahlzeiten sind $ 5,00 pro Mahlzeit x 100 Reiter

Komplette Kosten für Mahlzeiten : $ 500,00 pro Mahlzeit.

$ 500 x 7 Tage = $ 3.500 pro Mahlzeit aller Personen.



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Bilder
Copyright: Andrea Cox u. SWnWA Inc. Members
Little Big Horn Ride Wochenend Fest

weitere Bilder bei Berichten und Artikeln.

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Vollmacht
Deutsche Übersetzung der Vollmacht

Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi

Staat von Dakota

Gemeinnützige Gesellschaft

P.O Box 2021

Pine Ridge, South Dakota 57770

Hau Kola, deutsche Übersetzung Hallo Freund

Von: Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Inc. Aufsichtsrat

Präsident : Wendell W.Yellow Bull

Vize-Präsident : Charles Brewer

Schatzmeister : William Brewer

Sekretärin : Roswitha Freirer

Mitglied : Bryan Dean

Mitglied : Bennett Sierra

Mitglied : Eugenio White Hawk

Betreff : Bevollmächtigung

Die Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi ist eine gemeinnützige
Organisation, die die Reitkunst auf der Pine Ridge Reservation, welche sich im
südwestlichen Teil von South Dakota befindet, fördert.

Die Organisation bietet benachteiligten Kindern, eine Chance mit Pferden zu arbeiten
oder bei Pferdeveranstaltungen teilzunehmen.

Die Organisation ist in einem kontinuierlichen Prozess, um Reitkunstprogramme
zu entwickeln, welches Kinder ermutigen soll, sich persönlich herauszufordern, und mit
anderen zu arbeiten, als ein Team.

Die Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi weiß, dass Deutschland eine
sehr bewährte Reitkunstausbildung hat, die mit Stolz Ihr Wissen und Ihre
Geschicklichkeit an die Welt weiter geben, in diesem Sinn bittet der.
Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Aufsichtsrat die
Menschen in Deutschland darum, der Entwicklung der Reitkunst durch Spenden,
Beiträge, Geschenke an die Pine Ridge Reservation in Süd Dakota zu fördern.

Der Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Aufsichtsrat hat Frau Andrea Cox,
Durlacher Str.93/95, 68219 Mannheim, Deutschland bevollmächtigt, in unseren
Interesse um Spenden, Geschenke und Hilfen zu bitten und von den Menschen aus
Deutschland diese entgegen zu nehmen.

Der Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Aufsichtsrat ist Ihnen sehr dankbar
und schätzt Ihre Spenden, Geschenke und Hilfen an die Organisation sehr.

Bestättigung:

Wendell W. Yellow Bull ( Präsident ) Roswitha Freier ( Sekretärin )



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DANKSAGUNG

Ein ganz besonders herzlichen Dank "Wopila"
an unsere monatlichen Spender!!

An: Silka & Alfred H., Meta & Edi Sch, Erwin Sch,
Reinhold G, Guido E, Claudia E, Gaby U,
Tanja L, Evelin G, Uwe u. Renate K,
Thomas u.
Martina W,Jeanette P, Astrid u. Andrej F; Andreas L;
Elisabeth N. Britta R.; Franziska S.; Andrea S.; Irene K; Martina P;
Andreas S; Morgiane M; Nicole L; Ivonne St.; Bernhard K; Horst Sch.;
Evelin u. Harald C.; Tanja K.; Petra M.;

und allen Spendern
die uns hin und wieder mit einer Spende unterstützen !!!!

<<<<<<<<<<<<<<<<<>>>>>>>>>>>>>>>

Außerdem möchte ich mich herzlich bei allen bedanken,
die mir Tatkräftig auf verschiedener Weise zur Seite stehen.

An den Motorrad Club Lakota e.V. Reutlingen;
ITF Indianer u. Trapper Festival, Halbergmoos;
An:
ASNAI Verein zur Unterstützung nordamerikanischer Indianer
An "die Kurbel" in Oberhausen;
Saphira Iroegbu, Repräsetantin in der Schweiz für die SWnWA Inc.
Hans Peter Schmitt;
Andrea Hoch in Österreich; Sabine Köpf und Walter Dotter,
Ulrich Ackermann, Marita Wirth, Astrid Gravini,
Fred u. Barbara Schiller, Cerstin von Döhren, Claudia Zänglein,
Roland Knappmann, Robert Götzenberger,
Martina Bacher, Dana Lauckner &
Ingrid Duong, Uta Freund, Familie Schmäling
Gisela Westermeier, Josef Strzempek,Karl Mayer,
Rainer Krenn, Benny u. Marianne Auer, Petra L.,Christine F., Britta Strauß. Angelika M.

Danke auch für die Zusammenarbeit und Unterstützung
in Deutschland, ohne die vieles nicht möglich wäre
:
An:
die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV),
für ihre ständige Unterstütung

Den "Traumfänger Verlag" für das sponsern der Flyer
Sven Koopmann für das sponsern der neuen Sticker
weitere Hilfen s. auf der Web-Page: www.north-dakota-trail.de

,Astrid Karsch, für ihre Hilfe bei den ständigen Übersetzungen der Texte uvm.
Andreas Baumann, für die Web-Page für die SWNWA.; und das erstellen der Kalender 2010,11; 12; 13.
Nikola u. Jan Kreissl von Bow Vision.de für die Pfeil u. Bogen Spenden, sowie Flyer Spende
Meta u. Edi Schroll, für ihren Begegnungs Bericht mit der SWNWA Inc. u. ihre ständige tatkräftige und finazielle Unterstützung.
Birgit Klee, für ihren tollen Reisebericht (unter Begegnungen)
Gaby Usemann, für ihren Begegnungs Bericht mit der SWNWA Inc.
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<>>>>>>>>>>>>>>>>>
Peter Werner, verstorben am 17.01.08,
für das schreiben des Artikels, "Auf den Weg in eine neue Freiheit"
Peter du wirst immer in unseren Herzen bleiben.
Ralf Müller, verstorben Januar 2012,
du wirst immer in unseren Herzen bleiben.
<<<<>>>>
und Danke an die Presse:
Dietmar Kuegler - Magazin für Amerikanistik
für das Drucken unserer Reports

Danke :-)

Eure Andrea

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News 05 u. 06

Junioren-Luftgewehrschützen-Programm

Bilder s.unten.

Pine Ridge Indianerland

Die Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc veranstaltete ihr erstes Luftgewehr-Training für einheimische Reiter und Reiterinnen am 1. Oktober 2005 auf dem Anwesen des hier ansässigen Präsidenten Wendell Yellow Bull. Die Pferde-Organisation beschloss, einen Junioren-Luftgewehrclub zu gründen und sich dem zivilen Schützenvereinigungsprogramm der Vereinigten Staaten anzugliedern.

Das Programm der zivilen Schützenvereinigung wurde vom Kongress der Vereinigten Staaten legalisiert, um das Sicherheitsprogramm und die Ausbildung der Schützengemeinschaft zu fördern.

Die Reiter-Organisation beantragte die Anerkennung von Byron Hahn als einzigem Direktor der zivilen Schützenvereinigung im Staate Süd-Dakota. Byron Hahn brachte sein Wettkampf-Luftgewehr mit sowie von ihm selbst hergestellte Zielscheiben. Er gründete den Humboldt Sharper Shooter Club in Süd-Dakota und ist dabei, das Luftgewehr-Schießen im gesamten Staat Süd-Dakota zu fördern.

Die Luftgewehr-Ausbildung wurde von der Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi – Organisation als Jugend-Entwicklungsprogramm gefördert. Mel Lone Hill sprach mit Byron Hahn über die Aussichten, Reiter und Luftgewehr-Wettkämpfe olympisch werden zu lassen.

Folgende Jugendliche waren dabei anwesend: Misty Yellow Bull, Austin Tobacco, Anita Clifford, Justin Williams, Dustin Williams, Sandra Martinez, Dillon Nelson, Brain Beteem und Ashley Yellow Bull.

Der Direktor der zivilen Schützenvereinigung Bryon Cover erläuterte Ausrüstung, Sicherheitsbestimmungen und die drei Schuss-Positionen, die bei Luftgewehr-Wettkampf erforderlich sind und beherrscht werden müssen. Die Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi hat einen Antrag auf Mitgliedschaft in der zivilen Schützenvereinigung gestellt.

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Pfeil- und Bögen 2006

Einige Leute aus Deutschland ("Fletchers-Corner".) haben dieses Jahr an die Horsemanship Pfeile- und 7 Bögen gesponsert und nach Denver verschickt. Mein Mann & ich haben diese in Denver, Fort Collins abgeholt und zu der Horsemanship in das Pine Ridge Reservat (in die Trading Post v. Roswitha Freier) gebracht. (Bilder s.unten) Victoria White Hawk, die einen profesionellen Bogen gesponsort bekam, wird für die kommenden Workshops alle Bögen verwalten, nach dem die Horsemanship dies bei der Mitgliederversammlung am 21 Mai 06 in meinem Beisein beschlossen hat.

Alle haben sich riesig über die Spenden gefreut.

Durch Geld Spenden (135,- Dollar waren ebenfalls von den Pfeil und Bogen Spendern) konnte Wendell Yellow Bull ein gebrauchtes Tipi plus Trailer kaufen, dass die Organisation für Workshops, Camps und an den Wochenenden nutzen können.
Das Tipi steht auf dem Land der Familie Yellow Bull und wird von ihnen verwaltet.
Die Spendenquittung plus Bilder sowie der Ablauf der Übergabe der Sachspenden, wurden schriftlich an Andrea Tigges-Angelidis sowie an Achim Berlich von "Fletchers-Corner" weitergeleitet.

Hier für möchte ich mich ganz herzlich bei allen Spendern und Unterstützern besonders im Namen der Organisation bedanken – WOPILA –

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Zusammenfassung:

Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc. – To bring back the horse and the child. - We are Lakota - we are no Cowboys – we are horsemen -

Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation, die von mehreren Lakota Familien im Reservat gegründet wurde. Ziel dieser Organisation ist es, Kindern und Jugendlichen durch verschiedene Programme die Rückführung zur eigenen Kultur zu ermöglichen, die alte Reitkunst zu erlernen und sie da durch vor Alkohol- und Drogenmissbrauch zu bewahren. Gerade die Arbeit mit Pferden, hat psychisch und mental eine positive Auswirkung auf Menschen.

Viele Familien auf dem Pine Ridge Reservat sind von Alkohol, Drogen und Gewalt geprägt. Für die indianischen Kindern und Jugendlichen ist es schwer diesem Teufelskreis zu entfliehen und an eine hoffnungsvolle Zukunft zu glauben.

Die Selbstmordrate im Reservat bei Kindern und Jugendlichen bis 25 Jahren liegt 4 mal höher als in gesamt USA. Eine schreckliche Bilanz. Deshalb ist es um so wichtiger, dass es engagierte Familien vor Ort gibt wie der Präsident der Organisation: Wendell W. Yellow Bull, sowie William Brewer, Eugenio White Hawk, Brian Deans und Bennett Sernia, spiritueller Führer Mel Lone Hill, die sich ihrer annehmen und sie fördern.

Zu den Programmen zählen mehrere Gedenkritte im Jahr, wie den Crazy Horse Memorial Ride, Little Big Horn Ride, Sobriety Ride, Laborday Ride, Big Foot Ride (Wounded Knee)

- Workshops z.B. fertigen von Pferdemasken für Paraden, Halfter fertigen für die Ritte uvm.

- Wochenendcamps z.B. Wildlife Camps. Dort lernen sie, wie sie Feuer machen

können, Wasser finden in der Wildnis uvm.

- Reitwettbewerbe

- Ausflüge, z.B. zum Crazy Horse Memorial, Museum Besuch oder Kino Besuch, Besuch einer Ranch, Besuch der Horse Expo uvm.

Weitere Informationen, Kontakte, Bilder und Unterstützungsmöglichkeiten könnt Ihr anschauen und nach lesen auf meiner HP www.andreac.de unter Horse & Child,

Auch monatliche Spenden Beiträge helfen sehr viel. Da die Organisation das ganze Jahr über Programme mit den Kindern- und Jugendlichen durchführen. Je mehr Spenden sie zur Verfügung haben um so mehr Kinder und Jugendliche können sie zu den Ritten mit nehmen und in die verschiedenen Programme mit einbeziehen.

Danke auch an dieser Stelle an die Gesellschaft für bedrohte Völker und dem Förderverein für bedrohte Völker, die uns durch ein humanitäres Konto unterstützen das sie uns zur Verfügung stellen. Jede Spende die auf das Konto unter dem Stichwort „Pferdeprojekt“ eingeht – wird auch zu 100 Prozent an die Org. Sunka Wakan na Wakanyeja Awicaglipi Inc. von der GfbV weitergeleitet. WOPILA!!

Spendenkonto in Deutschland:

Ffbv

WICHTIG: Stichwort: Pferdeprojekt

Konto-Nr: 7400201

BLZ: 200 100 20

Postbank Hamburg

Bei Spenden Überweisungen bitte vergessen Sie nicht Ihre Adresse mit anzugeben, damit die GfbV Ihnen Ihre Spendenbescheinigung zu schicken kann.

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